September 2021

 

Hallo Herr Kluge,

vielen Dank für die Seiten von Frau NNs Masterarbeit!

 

Ich kann ihre Begeisterung nachvollziehen - ich habe das Lesen sehr genossen und empfand die Einleitung sowohl inhaltlich auch als stilistisch sehr ansprechend! Ich habe den Eindruck, dass Frau NN bereits das "lebt", was ich mir aktuell (noch) für meine berufliche Qualifikation und Zukunft erträume: Augenhöhe, Akzeptanz und Wertschätzung bei dem in Beziehung treten mit Schüler*innen und Kolleg*innen.

Als angehende "Regelschullehrkraft" bin ich überzeugt, dass ich von Frau NNs Perspektive massiv profitieren kann und bin überaus neugierig auf ihre MA.

Würden Sie Frau NN mitteilen, dass sie mich für ihre Studie begeistert hat und sie für mich fragen, ob ich ihre gesamte Masterarbeit lesen dürfte?

 

Beste Grüße

 

NN (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Juli 2021

 

Fazit aus einem Workshop im Sommersemester 21

 …Abschließend halte ich fest, dass ich das Gelernte aus diesem Workshop an einer besonderen Stelle festhalten möchte. Die, für einen Kurs an der Universität, starke interaktive Gestaltung im Diskurs hat meiner Meinung nach dazu beigetragen, dass ich zu jedem der Termine gerne erschienen bin. Durch das ständige Training konnte ich meinen Zielen bisher schon näherkommen, aber ich werde auch weiter üben, um die hier gelernten Techniken zu perfektionieren. Bisher konnte ich noch nicht an einem Workshop an einer Schule teilnehmen, weil es aufgrund der pandemischen Lage noch nicht viele Möglichkeiten dazu gab. Dennoch brenne ich darauf, bald an einer Schule einen Workshop zu halten und dort das hier gelernte anzuwenden. Ich finde es toll, dass sich eine so gute Gruppe gefunden hat, um an diesem Workshop teilzunehmen. Es ist außerdem sehr besonders, dass es diesen Workshop überhaupt geben konnte.

 

Dafür danke ich Ihnen sehr, Professor Kluge!

 

 

 

Juli 2021

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

Einfach unglaublich, aber ich muss akzeptieren, dass ein Familiengericht nicht mit Rechtsstaatlichkeit zu tun hat. 

Meine Anwältin trägt ihr Übriges dazu bei. Total unfähig und unvorbereitet im Termin vor Gericht. 

Zudem habe ich eine neue Familie, die meine Aufmerksamkeit verdient hat. Die ganzen Gerichtsverfahren bringen mich noch in den finanziellen Ruin. 

Danke das ich von Ihnen lernen durfte. Mir hat es geholfen. Schade das mein Kind diese gewonnenen Erfahrungen nicht erleben darf. Ich liebe es und lasse los. 

 

Herzliche Grüße 

N.N.

 

 

 

Juni 2021

 

Lieber Herr Prof. Dr. Kluge,

 

Die Supervisionen bei Ihnen sind einzigartig, manchmal auch gewöhnungsbedürftig, aber unbedingt immer lehrreich und humorvoll. Die direkte Kommunikation und vor allem Ihre sehr privaten Beispiele aus Ihrer Ehe und Familie haben mich oft noch lange nach den Sitzungen beschäftigt und erheitert. Vor allem die Frage: „Wer hat das Problem?“ begleitet mich seit Ihrer Supervision in sozialen Situationen regelmäßig und hat mir schon oft geholfen mehr Klarheit zu gewinnen.

 

Ich danke Ihnen für die letzten 2,5 Jahre und freue mich auf kommenden Freitag!

 

Herzliche Grüße

 

 N.N.

 

(Autor ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

April 2021

 

Hallo, danke für den für mich interessanten Beitrag. Ich beschäftigte mich im Rahmen meiner "inneren Humanenergetik" bereits mit dem Beziehungs"Thema". Als ich diese beiden Seiten (sh.Anlage) von Dr. Horst Schüler reflektierend las, wurde (in) mir einiges klar und daher kann ich heute freudig schmunzelnd sagen:"Die "Frömmelei", "Zweifel" und Diskussionsfreude habe ich von meinem Vater" und erkenne dahinter das Herzens-Bildungsbedürfnis ("zwischen Leib&Seele")..."Liebe zur Eltern-Kind(Familien)-Beziehung auch"....doch eher in Form eines (geistigen) Erforschens und sich (und Andere) Fragens, mit der leidenschaftlichen Motivation die Dynamiken dahinter analytisch (fühlspürend) zu verstehen.  Le(h/e)rstellen erkenne ich weniger als Bildungslücken sondern viel mehr als (Herzens-)Bildungsbedürfnisse...und die lassen sich scheinbar nicht alleine geistig füllen....(...erinnern Sie sich noch an meine Geschichte "Das Lebenselixier der Herzensmenschen" im Zusammenhang mit Bildung...). 

 

Ich bin so dankbar dafür, solcheine ganzheitliche Erfahrung in mir gemacht haben zu dürfen - nur dadurch, dass ich das Gefühl hatte, dass Sie  "das kleine Herz" (bzw. innere Kind) mit-tragen geholfen haben und die Le(e/h)rstelle damit (er)füllt werden konnte...... mir kullern gerade vor Dankbarkeit in dieser Erkenntnis die Tränen...., denn dieses Erlebnis hat unserer gegenwärtigen Familienbeziehung zu Hause "das Lebenselixier in der Familienbeziehung" (...die KernEnergie/Essenz sozusagen...) gerettet. Ich hatte meiner "Seele bzw. meinem Herzen" jahrelang nicht zugehört - jetzt höre ich wieder und lerne für mich, umzusetzen, was die Seele/das Herz wieder atmen lässt. Herzens-Bildung -> Inneres Kind -> geistiges Erkennen, Erfassen/Zusammenfassen und loslegen....

 

Danke, Danke, Danke.

 

In tief verbundener Dankbarkeit/Menschlichkeit,

 

N.N.  (Autor ist der Redaktion bekannt)

 

PS:

 Ich teile gerne mit Ihnen mein durch Ihre Begleitung angeregt es (Herzens-)Bildungserlebnis:

         Zwischen

 

ARMUT & VERMÖGEN

 

    Hartz & Herzlich

 Geistbildung ohne Herzensbildung mag manchem geisterhaft-gespenstisch anmuten.👻.und Bildungs-Angst bereiten, die kaum ein Wort freizugeben/anzunehmen vermag.

 

Ein reichhaltiges Innenleben formt bei herzerfüllter Geistigkeit substanzgefüllte Worte, die einen Anderen sich inwendig Erschließenden nähren können, wie einen Tautropfen auf einer Rosenblüte, auf den die ersten morgenlichen Sonnenstrahlen scheinen und er dadurch zu glänzen beginnt, wie ein Diamant.

 

...die in Bildern Denkende...

 

Danke - Sie sind für mich ein Herzensmensch !

 

 

 

April 2021

 

 

Universität zu Köln

 

Humanwissenschaftliche Fakultät

 

Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklungsförderung

 

Seminar: Umsetzen bringt mehr als Wollen – nur krasser. Das besondere der Emotionalprosozialen

 

Förderung im Schul- und Familienleben

 

Dozent: Prof. em. Dr. Karl-Josef Kluge

 

Semester: Wintersemester 2020/2021

 

Portfolio:

 

Entwicklung und Reflexion persönlicher

 

Kommunikationskompetenzen innerhalb des

 

Interaktiven Workshops

 

Vorgelegt von:

 

N.N.

 

Email:

 

Matrikelnummer:

 

Studiengang:

 

Fachsemester:

 

Inhalt

 

1. Einleitung ........................................................................................................................... 3

 

2. Kommunikation vor dem IW ........................................................................................................ 3

 

3. Entwicklung ........................................................................................................................ 4

 

4. Ergebnisse ......................................................................................................................... 6

 

5. Ausblick .............................................................................................................................. 7

 

3

 

1. Einleitung

 

Das Modul im Master der sonderpädagogischen Förderung, in dem der Interaktive

 

Workshop (IW) von Professor Kluge angeboten wurde, als Wahlbereich zu erleben, war in

 

meinem Studium eine ganz neue Erfahrung. Die Freiheit, das Thema des kommenden

 

Semesters aus ganz unterschiedlichen Bereichen selbst bestimmen zu können, habe ich bis

 

dahin selten erlebt. Bewusst und aktiv entschied ich mich, einen Bereich zu wählen, in dem es

 

um die Weiterentwicklung meiner persönlichen Haltungen und Kompetenzen geht. Die

 

Überschrift „Professionelle Gespräche kooperativ führen“, unter der der IW wählbar war,

 

sprach mich direkt an. So wurde ich Teil des IWs und bekam die Möglichkeit, an einer ganz

 

anderen Form des „Seminars“ im Kontext Studium teilzunehmen und den Leiter, meine

 

Kommiliton*innen sowie mich selbst in einem anderen Setting kennenzulernen.

 

Auch wenn es mir zu Beginn schwer fiel, mich auf die Methoden und die sehr

 

eigenständige Arbeitsweise einzulassen, gelang es mir mit der Zeit immer besser, die

 

Fähigkeit zu erlangen, für mich relevante Erkenntnisse, Gedanken und Ideen zu filtern und

 

umzusetzen. Nach und nach wurde das Ziel des Workshops klarer umrissen. Ich bin

 

überzeugt, dass mein Einlassen auf den Workshop und meine Bereitschaft, mich selbst neu

 

zu entdecken, herauszufordern und zu reflektieren, eine wichtige Grundlage für die

 

erfolgreiche Teilnahme bildet.

 

Trotz den geltenden Schutzmaßnahmen der Corona-Pandemie, durch die wir

 

gezwungen waren, auf den personellen Kontakt zu verzichten, und die damit einhergehende

 

digitale Durchführung per Zoom bot sich für mich in vielen Situationen während des IWs und

 

ebenfalls im privaten Kontext die Möglichkeit, mein eigenes kommunikatives Handeln zu

 

reflektieren, zu überdenken, effektiv zu schlussfolgern und dies mit meiner Haltung und

 

meinem Wertesystem abzugleichen, sodass ich im Folgenden meine Erkenntnisse bezüglich

 

meiner Kommunikation und deren Entwicklung näher erläutern möchte.

 

2. Kommunikation vor dem IW

 

Bereits vor meinem Studium wurden meine Kommunikationskompetenzen durch

 

meinen Nebenjob im außerschulischen Bildungsbereich geprägt. Während ich

 

Schulgemeinschaftsfahrten / Klassenfahrten von Schulklassen aller Schulformen gemeinsam

 

mit einer weiteren teamenden Person gestaltete, gewann ich immer mehr die Erkenntnis, dass

 

persönliche Weiterentwicklung im Bereich der Bildungsarbeit nicht nur an pädagogischer

 

Kompetenz sondern auch an Reflektionsvermögen gekoppelt ist. Weiterentwickeln konnte ich

 

mich in diesem Punkt durch die Feedbackgespräche mit den Hauptamtlichen der Institution,

 

bei der ich arbeitete, und die Reflektionsgespräche mit

 

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Arbeitskolleg*innen. Um nicht nur selbst in dem Bereich bereichert zu werden, versuchte ich

 

meine Kompetenzen im konstruktiven Feedbackgeben kontinuierlich zu verbessern. Ich bin

 

immer noch der Meinung, dass es Empathie und Sensibilität sowie eine Beobachtungsgabe

 

und Ehrlichkeit benötigt, um inspirierend und weiterbringend Kritik zu äußern, von der mein

 

Gegenüber profitieren kann.

 

Besonders im privaten Umfeld fiel mir die Umsetzung eigener bereits erworbener

 

professioneller Kompetenzen allerdings schwer. Ich kommunizierte intuitiv und in dieser

 

Kommunikation verbarg sich viel Potenzial für Missverständnisse. Während des Workshops

 

erkannte ich zunehmend, dass sich auch private Kommunikation einfacher gestalten kann,

 

wenn erst viel Arbeit investiert wurde. Das Erkennen und der Wille, daran zu arbeiten,

 

entwickelten sich bei mir in den ersten Terminen des Workshops.

 

3. Entwicklung

 

Nach der anfänglichen Skepsis bezüglich des Aufbaus des Workshops konnte ich mich

 

gut auf das Konzept einlassen. Ich war intrinsisch motiviert, an einigen Stellschrauben

 

innerhalb meiner Kommunikation zu arbeiten. Dabei förderlich waren meine bisherigen

 

Erfahrungen mit der Themenzentrierten Interaktion (TZI) und meine Kenntnis von der

 

Gewaltfreien Kommunikation (GFK). Diese beiden Konzepte habe ich in der Arbeit mit

 

Schüler*innen als hilfreich erlebt. In den wöchentlichen Sitzungen des Workshops wurde mir

 

vor Augen geführt, dass diese Kenntnisse (vor allem der GFK), ebenso gut übertragbar auf

 

private Kommunikation sind. Ich konnte schnell feststellen, dass es mir in manchen

 

Konfliktsituationen, in denen ich privat emotional involviert war, enorm schwer fiel, eigene

 

Bedürfnisse und Wünsche konkret zu formulieren. Die ersten Male, in denen ich dieses

 

versuchte, kam es mir ganz so vor, als wäre meine Kommunikation unauthentisch. Allerdings

 

gelang es mir mit der Zeit immer besser, über eigene Anliegen nachzudenken, diese

 

mitzuteilen und aus Sicht eigener Bedürfnisse und Wünsche auf Konflikte mit meiner Familie,

 

meinen Mitbewohnerinnen und Freund*innen zu betrachten. Der letzte Punkt wurde im Verlauf

 

des Interaktiven Workshops für mich zu einem Hauptziel, mit dem ich mich ausreichend

 

auseinandersetzte, um mich in Konfliktsituationen dauerhaft wohler zu fühlen. Ich konnte

 

feststellen, dass es mir immer leichter fiel, bei meinen eigenen Bedürfnissen zu bleiben und

 

gleichzeitig Wünsche und Bedürfnisse aller beteiligten Personen wahrzunehmen, ohne meine

 

eigenen zu vernachlässigen.

 

Durch die immer konkreter werdende Beschäftigung mit meiner Kommunikation, die

 

sich vor allem auf Konfliktsituationen konzentrierte, begann ich im zweiten Teil des Workshops

 

vermehrt auf das zu achten, was in mir während so einer Konfliktsituation vorgeht. Beim

 

genaueren Betrachten von Situationen, in denen ich in meiner Kommunikation

 

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an Grenzen stieß, bemerkte ich, dass Auslöser dafür nicht die Wahl meiner Worte und

 

Kommunikation ist, sondern dass ich mit Aussagen von meinen Mitmenschen so schnell

 

Emotionen und Gefühle verbinde, die langfristig hinderlich werden könnten, um

 

Missverständnisse schnell aus dem Weg zu räumen. Mein Ziel ist/ war es nicht, diese Gefühle

 

abzustellen, da ich der Meinung bin, dass diese Emotionen mir weiterhelfen, Sachverhalte für

 

mich einzuordnen und damit umzugehen. Allerdings musste ich erfahren, dass ich durch die

 

schnelle Emotionalisierung, sachliche, weiterbringende Diskussionen verhinderte oder sogar

 

Konfliktsituationen schuf aufgrund von unterschiedlichen Meinungen, die potenziell sogar im

 

Gegenteil einen Mehrwert und eine Weiterentwicklung für mich und die

 

Gesprächspartner*innen bedeuten könnte.

 

Im Nachgang an den Workshop beschäftigte ich mich immer mehr mit diesem Thema.

 

Für mich stellte sich die Frage, wie Emotionen in Diskussionen Platz finden, ohne dass sie zu

 

einer Verhärtung zwischen den bestehenden Gesprächspositionen führen. Besonders oft kam

 

es in meinem Umfeld zu politischen Diskussionen bezüglich der momentanen Lage der

 

Pandemie. Im Grundsatz gibt es in meinem Bekanntenkreis eine ähnliche Meinung hinsichtlich

 

der Maßnahmen, des Handelns der Regierung und des Impfens. Dennoch gibt es einige

 

Punkte, in denen ich zu anderen Ergebnissen komme als beispielsweise ein guter Freund von

 

mir. Für mich waren die Gespräche, die wir diesbezüglich führten, eine gute Übung, um konkret

 

meine neugewonnenen Erkenntnisse anzuwenden. Ich erwische mich nach wie vor dabei, mit

 

Gefühlen und Emotionen auf vorgebrachte Argumente, die nicht meiner bereits zuvor

 

geformten Meinung entsprechen, reagieren zu wollen. Folge davon ist besonders in

 

Gesprächen mit dem erwähnten Freund, dass diese Gefühle natürlich nicht in der Lage sind,

 

ein gut durchdachtes Argument zu wiederlegen. Dafür braucht es Gegenargumente oder ein

 

darauf folgendes Umdenken bezüglich der eigenen Haltung. Ich habe festgestellt, dass es mir

 

schwer fällt, bei einem fehlenden Gegenargument einzulenken, und stattdessen reagiere ich

 

mit meiner Intuition und meinen Gefühlen. Auch wenn diese Intuition natürlich zu meiner

 

Haltung passt, bin ich im Nachhinein unzufrieden. Ein bisschen hat mein anschließender Frust,

 

der mich das ein oder andere Mal in der Vergangenheit bereits dazu gebracht hat, eine

 

Diskussion mit ihm vorzeitig zu beenden, auch mit der Art und Weise zu tun, mit der das

 

Argument von ihm vorgetragen wurde. Er hat genauso wie ich gerne Recht. Aber das ist

 

definitiv nicht der einzige Grund. Mir ist vorher nicht so bewusst gewesen, dass ich gerne Recht

 

habe und manchmal zu stolz bin, einzusehen, wenn ich im Unrecht bin. In einigen

 

Konstellationen gelingt mir dies bereits gut (mit Freund*innen, die ich schon lange kenne

 

beispielsweise und mit denen ich gut eingespielt bin, was Konflikte und Diskussionen, aus

 

denen Konflikte entstehen könnten, angeht). Mit anderen Bekannten und Freund*innen gelingt

 

es mir hingegen gar nicht. In den letzten Gesprächen, die ich mit dem bereits erwähnten

 

Freund

 

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führte, gelang es mir, mich darauf zu konzentrieren, wie ich innerhalb des Gesprächs

 

kommunizierte. Mir gelang es gut, seine Argumente anzunehmen, wenn ich sie als sinnvoll

 

erachtete. Allerdings verwendete ich meine Konzentration so sehr auf diesen Punkt, dass die

 

Qualität meiner Gesprächsbeiträge vermutlich aufgrund fehlender Konzentration dafür sank.

 

Mir hilft es sehr, dass er mich darauf aufmerksam macht, wenn ich seine Argumente wieder

 

emotionalisiere.

 

4. Ergebnisse

 

Besonders profitierte ich neben den Workshops in der großen Runde auch von den

 

persönlichen Telefonaten mit Herrn Kluge. Durch die konkreten Anstöße, die mir hierdurch

 

geboten wurden, konnte ich mit viel Unterstützung nochmals konkreter eigene Aufträge an

 

meine Kommunikation entwickeln, was mir vielleicht ohne diesen sehr persönlichen Kontakt

 

nicht gelungen wäre. Ganz konkret bleibt mir mein Reminder „Pfeffer“ in Erinnerung. Mithilfe

 

dieser Erinnerungsstütze gelang es mir, meine professionelle Kommunikation auf private

 

Kommunikation zu übertragen. Die Art und Weise mit der es mir gelingt, professionell meine

 

eigene Reaktion in Konfliktsituationen ohne größeren Aufwand zu kontrollieren, konnte ich mit

 

dem In-Erinnerung-Rufen dieser Handlungskompetenz auch auf private Konflikte übertragen.

 

Insgesamt wird für mich beim Gedanken an den Workshop eine Dreieilung sichtbar:

 

1. konkrete Worte. Zu Beginn des Workshops orientierte ich mich sehr an beispielhaft

 

vorgegebenen Mitteln durch Herrn Kluge, die sich auf die konkrete Wortwahl beziehen. Meine

 

Ziele waren expliziter darauf zu achten, Ich-Botschaften zu verwenden, keine Füllwörter zu

 

nutzen, den Konjunktiv zu vermeiden und bedürfnisorientiert zu kommunizieren.

 

2. Reaktion auf Worte. Im zweiten Teil des Workshops gelang es mir immer mehr

 

mithilfe der gegebenen Impulse eigene Ziele, die ich für mich als relevant wahrnahm, zu

 

entwickeln. Durch die genaue Beobachtung meiner eigenen Kommunikation erkannte ich

 

einen Unterschied zwischen meiner professionellen Kommunikation im Kontext Arbeit und in

 

Situationen mit Schüler*innen und meiner privaten Kommunikation. Mir wurde bewusst und

 

wichtig, auch in privaten Konflikten, emotional ruhig zu bleiben. Der wichtige Reminder

 

„Pfeffer“ ist dabei ein sehr passendes und zielführendes Tool für mich, welches ich mittlerweile

 

regelmäßig anwende und manchmal sogar gar nicht mehr anwenden muss. Ich reagiere auf

 

Äußerungen von Mitmenschen nicht mehr so impulsiv und unmittelbar. Den zweiten Teil des

 

Workshops prägten vermehrt auch inhaltliche Themen, die in den Gesprächen besprochen

 

wurden, die ich mitnehmen werde als Anstoß über mein Selbstbild

 

7

 

als Lehrkraft nachzudenken. Diese Gespräche fand ich immer sehr spannend und profitierte

 

viel von den unterschiedlichen Haltungen der Gesprächsteilnehmenden.

 

3. Argumente vs. Emotionen. Im Nachklang an den Workshop erweiterte sich mein

 

zweites Ziel auch auf Diskussionen, in denen Gefühle nicht zwangsläufig eine Rolle spielen,

 

ich ihnen aber dennoch sehr regelmäßig eine Rolle gebe. Wie bereits in meiner Entwicklung

 

ausgeführt, brachten mich die Impulse des Workshops hinsichtlich gelingender

 

Kommunikation ebenfalls zu einer Reflektion bestimmter Eigenschaften, die ich weiterführend

 

im Blick behalten möchte.

 

Es gibt ein weiteres Tool des Workshops, welchem ich auch in meinen

 

Lernprozessjournalen kaum Beachtung schenkte, welches aber in den letzten Wochen zu

 

einem wichtigen Moment in meinem Alltag wurde: der Miracle Morning. Während des

 

Semesters hatte ich diesen Miracle Morning ehrlicherweise selten durchgeführt. Ich hatte

 

meinen geregelten Alltag, Dinge auf die ich mich freute auch ohne mir das konkret bewusst zu

 

machen. Ich habe für mich entschlossen, dass ich dieses Tool nicht zwangsläufig brauchte.

 

Seit Beginn des neuen Jahres fiel es mir zunehmend schwerer meinen Alltag zu strukturieren

 

und mich auf Dinge zu freuen. Wegen gesundheitlicher Probleme fiel es mir aus verschiedenen

 

Gründen immer schwerer, positiv in den Tag zu starten. Ich erinnerte mich an den Miracle

 

Morning. Mir wurde bewusst, dass ich mich dieser Technik unterbewusst vermutlich schon

 

länger bediene, weil ich schnell genervt bin, wenn ich eine Zeit lang Stress habe und es wenig

 

gibt, worüber und worauf ich mich freuen kann, sodass ich nach kurzer Zeit darauf

 

zurückgreife, mir positive Inseln zu schaffen. Seit ein paar Wochen erlebe ich diesen

 

unbewussten Moment nun sehr bewusst als Miracle Morning. Diese Erkenntnis fördert meinen

 

eigenen Selbstwirksamkeitsprozess vermutlich nochmals enorm, sodass ich belastbarer,

 

optimistischer und positiver trotz universitären, privaten und gesundheitlichen Belastungen bin.

 

Auf dieses Bewusstmachen eines positiven Starts in den Tag möchte ich nicht mehr verzichten.

 

5. Ausblick

 

Gegen Ende meines Studiums hatte ich im vergangenen Semester nochmal die

 

Möglichkeit durch zwei Veranstaltungen, welche innerhalb meiner Ausbildung zur

 

Sonderpädagogin angeboten wurden, Kompetenzen hinsichtlich meiner

 

Lehrerinnenpersönlichkeit auszubilden. Eine dieser Veranstaltungen war dieser Workshop. Ich

 

bin der Meinung, dass es als zukünftige Lehrkraft sinnvoll ist, sich mit eigener Kommunikation

 

auseinanderzusetzen und wage die These, dass es für mich auch während meines Bachelors

 

bereits hilfreich gewesen wäre, diesen Workshop zu besuchen. In der Zeit

 

8

 

nach dem wöchentlichen Treffen der Gruppe via Zoom bemerke ich, dass ich mit Freund*innen

 

oft über die Inhalte des Workshops ins Gespräch kam und mir auch weiterhin Gedanken und

 

Ziele setze, die während des Workshops angestoßen wurden. Der Miracle Morning

 

beispielsweise fand erst nach dem Workshop einen Platz in meinem Alltag.

 

Weiterhin finde ich es spannend zu erfahren, ob sich meine Reflektion bezüglich

 

privater Kommunikation auch wieder auf professionelle Gespräche übertragen lassen. Speziell

 

im Schulkontext konnte ich meine Erkenntnisse des Workshops noch nicht anwenden. Auch

 

die inhaltlichen Gedanken, die ich während des zweiten Teils des Workshops mitnahm,

 

werden sicherlich einen beobachtbaren Einfluss auf mein (Gesprächs-

 

)Verhalten und meine Kommunikation mit Schüler*innen, Kolleg*innen und Eltern haben. Mir

 

ist es nach wie vor sehr wichtig, mir meiner eigenen Rolle als Lehrkraft bewusst zu sein und

 

meine Aufgaben zu kennen und sie für mich klar zu definieren. Die positiven bestärkenden

 

Kommentare hinsichtlich meiner Gesprächsbeiträge im Workshop bringen mich dazu,

 

weiterhin darauf bedacht zu sein, eine klare Haltung zu entwickeln und diese auch äußern zu

 

können. Mir ist nochmals bewusst geworden, dass es sich um einen Prozess handelt, der

 

niemals abgeschlossen ist und ich stets offen dafür sein möchte, neue Erfahrungen,

 

Meinungen und Erlebnisse zu reflektieren und Teil meiner Haltung werden zu lassen. Ich bin

 

gespannt darauf, welche Auswirkungen diese Erkenntnisse auf mein Verhalten in der Schule

 

und meine Lehrerinnenpersönlichkeit haben.

 

Weiterhin beschäftigen wird mich vor allem der Zusammenhang zwischen

 

Kommunikation und Persönlichkeit. Ich durfte während des letzten Semesters einiges über

 

mich erfahren. Dies geschah ausschließlich dadurch, dass ich meine Art der Kommunikation

 

reflektierte. Ich „musste“ lernen, dass es Situationen gibt, in denen ich nicht allen Haltungen

 

offen gegenüber kommunizierte. Ehrlicherweise ist das eine Erkenntnis, die ich selbst ungern

 

wahrnahm. Besonders als Lehrkraft ist es wichtig, offen und wertschätzend reagieren zu

 

können. Ich bin mir sicher, dass ich eine tolerante Person bin, die durch Neugier und

 

Wissensdurst Menschen grundsätzlich Vertrauensvorschüsse geben kann und offen

 

gegenüber tritt. Die Art und Weise, mit der ich in Diskussionen manchmal Recht haben möchte,

 

zeigt mir jedoch auf, dass ich mir auch in diesem Bereich entgegen meiner Erwartung

 

Lernfelder setzen möchte. Denn durch wertschätzende Kommunikation entstehen meiner

 

Ansicht nach weiterbringende Erkenntnisse. Und Haltungen und Meinungen von anderen

 

Personen sind geformt von anderen Erfahrungen und anderer Sozialisation als meinen

 

eigenen Erfahrungen. Die Erkenntnis, dass es doch spannend ist, diese Erfahrungen

 

verstehen zu wollen, bringt mir sicherlich für weitere Diskussionen eine wertschätzende

 

Kommunikation.

 

Als weiteres Tool werde ich für die Zukunft mitnehmen, wie sinnvoll es sein kann,

 

Gedanken zu verschriften. Durch die Lernprozessjournale habe ich meine Gedanken oft

 

besser sortieren und Ziele für mich klarer formulieren können. Das erachte ich als sinnvolle

 

Methode zur persönlichen Weiterentwicklung.

 

 

 

 

März 2021

 

Guten Morgen Herr Kluge :)

 

erstmal möchte ich mich für diese vielen direkten und indirketen Komplimente bedanken- dass Sie mir dieses Angebot ein Praktikum zu ermöglichen machen ist erstmal schon eine wunderbare Nachricht!

 

Ich kenne aktuell nur die Arbeit mit Ihnen im Workshop und finde diese sehr spannend. Was jedoch Ihre gemeinnützige Organisation tut und wie ein Praktikum dort aussähe, kann ich mir noch nicht ganz vorstellen. Ich kann nur meine Wünsche äußern: Da die vergagnenen Monate gezeichnet waren von sehr einsamen Stunden am Computer ist mir klar geworden, dass ich mir dies vorerst nicht mehr vorstellen kann. Ich habe nur heausfinden können, dass Ihre Stiftung dazu beitragen möchte, das humanistische Menschenbild in die Welt zu tragen. Wie dies jedoch stattfindet, ist mir noch unklar. Ich wünsche mir während eines Praktikums an Gesprächen teilnehmen zu können, Workshops vor- und nachbereiten oder egal was- hauptsache an einem menschlichen Austausch teilzunehmen- von anderen zu lernen, andere unterstützen.

 

Was denken Sie, was für mich spannend sein könnte? Woran ich wachsen könnte und woraus die Arbeit besteht?

 

Mit liebsten Grüßen,

 

N.N.

 

 

 

 

Februar 2021

 

Ihre Initiative: Wider den Methodenzwang.

Ihre Initiative spricht wieder für Sie und zeigt an, „wessen Geistes Kind Sie sind!“
Alles spricht für Sie, für Ihre Reife und gewordene Professionalität. Darüber hinaus zeigen Sie mit Ihrer angewandten Wissenschaft einen Reifestand an, der für Sie spricht und für Ihre Eltern plus für Ihr Resilienz-Profil. Ich bleibe dabei: Würde Sie gern als meine Fachkollegin begrüßen und befürworten sowie als Person von Format für Kinder bzw. Schüler. Als Promovierte wären Sie für Wissenschaft oder Praxis- oder für Beides- ein menschlich-gesellschaftlicher Gewinn.
Unsere Zusammenarbeit war und bleibt für mich und für die Eltern N.N. ein emotional-prosozialer Gewinn.
Danke und Auf Wiedersehen,
Einen herzlichen Gruß auch an Ihren Lebenspartner.

 

 

Karl-J- Kluge

 

 

Februar 2021

 

LernPROZESSjournal: 10. Sitzung am 20.02.2021

 

Jetzt sitze ich hier an meinem Laptop und überlege, wie ich meinen letzten Eintrag in mein Lernprozessjournal beginne. Mein Kopf ist voller Gedanken und Eindrücke über die vergangenen Sitzungen des Workshops, sowie über den heutigen Workshop. Um meine Gedanken zu sortieren, werde ich mit meinen persönlichen Eindrücken und Gedanken zum heutigen Workshop beginnen.

 

Was sind Emotionen? Wie definiere ich den Begriff „Emotion“? Worin unterscheiden sich primäre und sekundäre Emotionen? Diese Fragen begleiteten den heutigen Workshop und bildeten den thematischen Kern der heutigen Sitzung. Aus dem Vortrag einer Kommilitonin über primäre und sekundäre Emotionen nehme ich mit, dass Menschen dazu tendieren sekundäre Emotionen häufiger den Mitmenschen zu zeigen als ihre primären Emotionen. Doch woran liegt das? Der Mensch ist ein sozialisiertes Wesen, dass versucht den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Wir Menschen probieren, die Erwartungshaltung des Gegenübers zu erfüllen und passen unsere Reaktionen dem an, was wir vermuten, was der Andere von uns erwartet. Ist das nicht paradox? Wieso sind wir nicht einfach wir Selbst? Wieso müssen wir uns verstellen, um akzeptiert zu werden? Woher kommt dieser Gedanke, den Erwartungen des Gegenübers und der Gesellschaft gerecht werden zu müssen? Meine Meinung zu diesen Fragen, liegt darin, dass der Mensch von Geburt an vor Erwartungen gestellt wird, die er erfüllen soll, damit der Gegenüber zufrieden ist. Ich denke, dass es wichtig ist, dass man in zwischenmenschlichen Beziehungen Rücksicht aufeinander nehmen sollte, um eine bedürfnisbefriedigende Beziehung zu schaffen für beide beteiligten Seiten. Menschen reagieren oftmals anders, als sie in ihrem tiefsten Inneren es wollen würden, um beispielsweise den Anderen nicht zu verletzten. Ein Überleben in der Gesellschaft zwingt den Menschen auf sekundäre Gefühle zurückzugreifen, da der Mensch in dieser mit anderen zusammenlebt und dieses Zusammenleben nur funktionieren kann, indem der Mensch Rücksicht aufeinander nimmt. Sekundäre Emotionen können ein Schutzschild für den Menschen bilden.  Auf der anderen Seite denke ich mir, dass viele Situationen und Missverständnisse einfacher wären oder verhindert werden könnten, wenn jeder Mensch immer sein wahres Ich zeigen würde und keine Maske aufsetzen würde. Wenn jeder Mensch sich mit klaren, ehrlichen und transparenten Äußerungen seinen Mitmenschen mittteilen würde, würde es dem Gegenüber ein Einblick in den Kopf des Anderen ermöglichen. Dies kann sehr wohl verletzend sein, aber den Menschen in seinen Beziehungen weiterbringen. Wenn wir Menschen immer wir Selbst wären, vielleicht hätten wir dann von Geburt an gelernt unsere primären Emotionen benennen und erkennen zu können und durch einen kommunikativen Austausch über die Wahrnehmung dieser Gefühle zu sprechen und einen Umgang mit den Gefühlen gefunden, der für alle Akteure zufriedenstellend ist. Ich frage mich sehr häufig, wie groß der Einfluss der Gesellschaft und den Druck der durch diese ausgeübt wird, auf das Leben eines Menschen ist. Die Gesellschaft entwickelt Normen, die sich zu Idealen entwickeln und jene die, dieser Norm nicht entsprechen werden ausgegrenzt und stigmatisiert. Wieso sehen wir nicht das Potential des „Anderssein“? Jeder Mensch ist individuell, wer entscheidet ab wann diese Individualität zum „Anderssein“ oder „Defizit“ wird? Die einzige Person, die dieses Recht hat, ist der betroffene Mensch selbst und niemand anders.

 

Ich ertappe mich selbst öfters, wenn ich neuen Menschen begegne, dass ich durch meinen ersten Eindruck dieser Person mir direkt ein Bild mache und bestimmte Attribute diesem Menschen zuordne, obwohl ich Ihn oder Sie nicht kenne. Diesen Prozess der voruteilbehafteten Einordnung einer fremden Person in meine bestehenden Kategorien finde ich erschreckend. Dem Thema der „Kategorisierung und Dekategorisierung“ habe ich mich in meiner Bachelorarbeit gewidmet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass wir Menschen unsere Welt durch die Bildung von Kategorien erschließen und dies vollkommen in Ordnung ist. Die Bildung dieser Kategorien, darf aber keinesfalls dazu führen, dass bestimmte Kategorien dazu führen, dass Menschen oder Dinge, die einer bestimmten Kategorie zugeordnet werden, ausgeschlossen werden oder als „defizitär“ betrachtet werden. Es liegt an uns Menschen, was wir aus unseren Kategorien machen und nicht an der Tatsache, dass wir Kategorien bilden. 

 

Seit vielen Jahren arbeite ich intensiv mit Menschen mit Autismus. Ich bin sehr dankbar mit diesen Menschen zusammen arbeiten zu dürfen und ihre Wahrnehmung immer besser verstehen zu können. Die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, sind immer sie Selbst, sie sind immer ehrlich und lassen sich nicht davon beeinflussen, wie ihr Verhalten auf außenstehende Mitmenschen wirken könnte. Ich bewundere diese Menschen dafür und danke Ihnen, dass sie mir immer wieder bewusst machen, wie unwichtig es ist, was andere Menschen von einem denken, solange ich und meine Liebsten glücklich sind.

 

Meine vorherigen Ausführen verdeutlichen die Komplexität und Reichweite der Thematik „ Emotionen“. Aus dem heutigen Workshop nehme ich mit, dass ich als zukünftige Sonderpädagogin an mir selbst arbeiten möchte und mir bewusst mache, welche primären Gefühle hinter meinen sekundären Gefühlen stecken. Ich möchte die Fähigkeit entwickeln über primäre Gefühle sprechen zu können und einen Umgang mit diesen zu entwickeln, der zu meinem persönlichen Glück und einem erfolgreichen Miteinander für alle Seiten beiträgt. Denn wenn ich diese Basis geschaffen habe, kann ich ein Vorbild für meine SchülerInnen sein und sie emotional-prosozial fördern, indem ich sie in ihrer „emotionalen Präsenz“ unterstütze und fördere. Ich möchte Ihnen helfen, ihre primären Gefühle zu benennen und mit diesen umgehen zu können. Ich möchte für meine SchülerInnen ein Vorbild sein, dass jede Emotion eines Menschen als Ausdruck eines Befindens dient, dass ernst genommen wird. Die Benennung von Emotionen, das Einordnen von Emotionen, der Umgang mit Emotionen, sowie die Emotionsregulation ist ein lebenslanger Prozess, den ich als unterstützende Hand mitgestalten möchte.

 

Wenn eine LehrerIn die Klasse betritt, bringt dieser Mensch immer einen „vollbepackten Rucksack an persönlichen Ressourcen mit“. Die Gegenstände, die sich in diesem Rucksack befinden haben einen enormen Einfluss auf die Klasse und den zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine Lehrkraft sollte immer auf ihre oder seine Gesundheit im physiologischen und psychischen Sinne achten, da die emotionale Verfassung einer Lehrperson auf alle Bereiche des Schullebens Einfluss hat. Mein Auftrag für meine Zukunft: vergesse niemals „Quality Time“!!

 

Bis hierher habe ich meine Eindrücke und Gedanken zur heutigen Sitzung verschriftlicht und nun werde ich einen Rückblick auf alle Sitzungen des Workshops werfen und möchte folgende Fragen beantworten: Was nehme ich aus diesem Workshop mit? Was war anders an diesem Workshop? Wofür bin ich dankbar? Welches Feedback möchte ich geben?

 

Der Workshop hat meine Aufmerksamkeit auf die Thematik „Kommunikation“ in Hinblick auf meinen späteren LehrerInnnenberuf gelenkt. Die Macht und die Auswirkungen der Sprache und der Ausdrucksfähigkeit auf den LehrerInnenberuf war mir nicht bewusst. Meine Ausdrucksfähigkeit und meine kommunikativen Kompetenzen beeinflussen die Beziehung zu meinen SchülerInnen, den Lernerfolg meiner SchülerInnen, die Qualität meiner Zusammenarbeit mit KollegInnen oder Vorgesetzten. Ich nehme einen Koffer befüllt mit Methoden und Tipps mit, wie ich erfolgreich kommunizieren kann: die ZZN Methode, den bewussten Einsatz von Sprache durch klare und transparente Kommunikation, das Nutzen von Ich-Botschaften, die Konzepte der positiven Psychologie leben, für meine SchülerInnen Gärterin und Bildhauerin sein, meine Gefühle und Erwartungen verbalisieren, personalisiertes Lernen ermöglichen, den Menschen, der mir gegenübersteht so nehmen wie er ist und an seinen Stärken anknüpfen, den Menschen wertschätzen, auf meine eigene Gesundheit und auf mein eigenes Glück achten, Quality Time für mich, meine SchülerInnen und meine KollegInnen schaffen, offen und ehrlich sein, sich selbst immer wieder reflektieren, Lernbegleiter und-unterstützer sein, schülerInnenzentriert arbeiten, Ziele verschriftlichen und visualisieren, präzise, konkrete und erreichbare Zielformulierungen zur Erreichung von Zielen anwenden für mich und meine SchülerInnen, sowie das aktive Zuhören. Dies sind wesentliche Dinge, die ich aus dem Workshop mitgenommen habe und in Zukunft verfolgen und umsetzen möchte.

 

Was war anders an diesem Workshop? Alles war anders an diesem Workshop. Ich liebe das Format dieses Workshops und wünschte mir, dass alle DozentInnen der Universität zu Köln einen Workshop von Ihnen besuchen würden Herr Kluge, damit sie selbst diese Erfahrung machen könnten und hoffentlich die Einsicht hätten, dass dies ein Weg ist, dass sich aus uns Studierenden erfolgreiche SonderpädagogInnen entwickeln, die in ihrem Studium erfahren durften, wie erfolgreiches Lernen stattfinden kann und auf den späteren Beruf vorbereitet werden.  Ich danke Ihnen Herrn Kluge für diesen interaktiven Workshop, der mir ermöglicht hat, mich und meine Persönlichkeit weiter zu formen. Ich schätze ihre Kompetenzen sehr und wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft und bin gespannt, erfreut und hoch motiviert so bald wie möglich mit unserer weiteren Zusammenarbeit zu beginnen!

 

Danke! In Erinnerung halte ich ihr Zitat „Beziehung ist Erziehung“!

 

 

 

 

 

Februar 2021

 

Guten Morgen lieber Herr Kluge.

 

Ich muss Sie an meiner Freude teilhaben lassen. Ich habe gerade mit einer Erzieherin telefoniert. Eines von vielen Gesprächen und Begegnungen, wo ich immer wieder so dankbar bin, zutiefst dankbar bin für alles, was ich bei Ihnen und Ihrer Frau lernte und zum Nutzen einbringe.

 

Z.B. Rückmeldung geben in der Form, dass es nicht ein simples Lob ist, sondern tief authentisch mit erlebten Gefühlen ist. Das fällt mir leicht, da fallen mir immer wieder gute Formulierungen ein. Die Menschen springen immer sofort darauf an, bedanken sich und sagen, ja das ist eine gute Idee. Man kann dann sehen und spüren, wie um einen herum die Welt ein klein bisschen heller wird.

 

Das wollte ich Ihnen zurückmelden. Das haben Sie in vielen Menschen entzündet. Dieses innere Feuer. Das dann auch weitergegeben werden kann. Verbunden mit einer ganz tiefen Dankbarkeit, dass einen zum eigenen Kern führt. Den haben ja alle Menschen in sich. Bei manchen dauert es etwas halt länger, bis er freigeschaufelt ist. Die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall immer.

 

Da es bei mir auch um ganz junge Kinder geht, z.B. mutistische Kinder, die schweigen, die auch immer mit ihrer eigenen Blockade, auch psychischer Art, zu tun haben, die Macht ausüben anstatt mit anderen zu kooperieren. Wenn wir das frühzeitig angehen und andere Möglichkeiten aufzeigen, vorleben, das Kind dabei unterstützen und - was fast noch wichtiger - konstruktiv zusammenarbeiten mit allen, im Sinne von Schulterschluss:

 

Wir arbeiten zusammen, jeder ist wichtig im System, wir müssen die Fahne hochhalten, wir dürfen den Glauben nicht verlieren, an uns und an das Kind.

 

Dann kann man auch richtig viel schaffen.

 

Ich bekomme Rückmeldungen von Eltern, die gar nicht mehr in Therapie sind, die aber die Einschulung eine Zeitlang abwarten und sehen, wie sich das Kind gibt in der Schule, und mir dann ganz freudig Rückmeldung geben.

 

Ich bitte auch darum, weil ich da ganz viel draus lernen kann und andere Eltern ermutigen kann. Da ist so bereichernd

 

Der Ausgangspunkt war, dass ich dieses Studium bei Ihnen gewählt habe und von Anfang an alle Normen in Frage gestellt wurden und man „ans Eingemachte“ ging. Das waren nun mal Sie als Vertreter des Lehrstuhls und in erster Linie als Mensch. Ich muss Ihnen einfach immer wieder danken. Ich kann nicht anders. Das ist mit wirklich ein Anliegen

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, hoffe, dass ich Ihren Tag mit dieser langen Aussage aufgehellt habe.

 

 

 

Herzlichste Grüße

 

Dr. N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

Dezember 2020

 

Guten Morgen lieber Herr Kluge.

 

Ich muss Sie an meiner Freude teilhaben lassen. Ich habe gerade mit einer Erzieherin telefoniert. Eines von vielen Gesprächen und Begegnungen, wo ich immer wieder so dankbar bin, zutiefst dankbar bin für alles, was ich bei Ihnen und Ihrer Frau lernte und zum Nutzen einbringe.

 

Z.B. Rückmeldung geben in der Form, dass es nicht ein simples Lob ist, sondern tief authentisch mit erlebten Gefühlen ist. Das fällt mir leicht, da fallen mir immer wieder gute Formulierungen ein. Die Menschen springen immer sofort darauf an, bedanken sich und sagen, ja das ist eine gute Idee. Man kann dann sehen und spüren, wie um einen herum die Welt ein klein bisschen heller wird.

 

Das wollte ich Ihnen zurückmelden. Das haben Sie in vielen Menschen entzündet. Dieses innere Feuer. Das dann auch weitergegeben werden kann. Verbunden mit einer ganz tiefen Dankbarkeit, dass einen zum eigenen Kern führt. Den haben ja alle Menschen in sich. Bei manchen dauert es etwas halt länger, bis er freigeschaufelt ist. Die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall immer.

 

Da es bei mir auch um ganz junge Kinder geht, z.B. mutistische Kinder, die schweigen, die auch immer mit ihrer eigenen Blockade, auch psychischer Art, zu tun haben, die Macht ausüben anstatt mit anderen zu kooperieren. Wenn wir das frühzeitig angehen und andere Möglichkeiten aufzeigen, vorleben, das Kind dabei unterstützen und - was fast noch wichtiger - konstruktiv zusammenarbeiten mit allen, im Sinne von Schulterschluss:

 

Wir arbeiten zusammen, jeder ist wichtig im System, wir müssen die Fahne hochhalten, wir dürfen den Glauben nicht verlieren, an uns und an das Kind.

 

Dann kann man auch richtig viel schaffen.

 

Ich bekomme Rückmeldungen von Eltern, die gar nicht mehr in Therapie sind, die aber die Einschulung eine Zeitlang abwarten und sehen, wie sich das Kind gibt in der Schule, und mir dann ganz freudig Rückmeldung geben.

 

Ich bitte auch darum, weil ich da ganz viel draus lernen kann und andere Eltern ermutigen kann. Da ist so bereichernd

 

Der Ausgangspunkt war, dass ich dieses Studium bei Ihnen gewählt habe und von Anfang an alle Normen in Frage gestellt wurden und man „ans Eingemachte“ ging. Das waren nun mal Sie als Vertreter des Lehrstuhls und in erster Linie als Mensch. Ich muss Ihnen einfach immer wieder danken. Ich kann nicht anders. Das ist mit wirklich ein Anliegen

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, hoffe, dass ich Ihren Tag mit dieser langen Aussage aufgehellt habe.

 

Herzlichste Grüße

 

Dr. N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

 

Dezember 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

 

ich schätze es sehr und freue mich, dass Sie sich nach meinem Befinden nach dem gestrigen Gespräch erkundigen.

 

Nach meiner Reflexion über das Gespräch stellte ich fest, wie betroffen und traurig ich am Anfang des Gesprächs war, da alle Emotionen der vergangenen Tage noch mal in mir aufgekommen sind, durch die Erinnerungen, die ich mit meiner Freundin verbinde. Nach dem Gespräch, stellte ich jedoch fest, dass ich ruhiger wurde. Zugleich bemerkte ich, wie mich das Gespräch auf der anderen Seite auch emotional mitgenommen hat: ich fühlte mich sehr müde und irgendwie geschafft… aber trotzdem auch zufrieden, diese Herausforderung, mit einer weiteren Person darüber zu sprechen, auf mich genommen zu haben.

 

Ich merke, wie gut mir diese Aussprachen mit anderen Personen tun. Auch die Weiterführung meines Trainingszielkalenders hilft mir, einen Überblick darüber zu haben, wie ich die Trauer weiter verarbeiten kann und mich in meinen Zielen üben kann. des Weiteren lenken mich kreative Arbeiten für das „Wichteln“, von dem ich Ihnen gestern berichtet hatte, gut ab, um auf andere Gedanken zu kommen. Eine weitere Aktivität, die mir wieder einen „klaren Kopf“ schafft, ist das Joggen. Ich bin leidenschaftliche Joggerin und komme dadurch wieder allmählich zur Ruhe. Trotzdem merke ich noch, dass meine Gefühle immer wieder zwischen Beruhigung und Irritation (darüber was passiert ist und ich erst noch realisieren und verarbeiten muss) schwanken…ich denke, dass das Üben meiner Ziele mir weiterhin dabei helfen wird.

 

Diese Darstellung meiner Gedanken, bietet Ihnen einen kleinen Überblick über mein derzeitiges Befinden. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche und übe mich weiterhin in meinen Zielen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

 

September 2020

 

 

Guten Morgen Herr Kluge,

 

… Mir imponierte dabei Ihre Gelassenheit bei der wiederholten Aufforderung aufzuschreiben und dem Respekt, den Sie ihm in jeder Situation entgegenbrachten. Herr N. schien im Laufe des Gesprächs schon zu wachsen, wirkte aber auch zum Ende hin erschöpft. So stellte ich mir die Frage, ob für ihn eine Stunde Gespräch um 8.00 Uhr morgens zuviel sei. Da er selbst jedoch als Folgetermin wieder 8.00 Uhr vorschlug, gehe ich davon aus, dass es nicht so ist.

 

Ich grüße Sie herzlich

 

I. B.

 

 

 

 

April 2020

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,


danke für das schnelle Feedback. Gerne schicke ich Ihnen das Dokument als PDF zu, um mögliche Verzerrungen durch Word zu umgehen. Ich freue mich auf die nächste Aufgabe. Erstere hat bereits Denkprozesse angestoßen.

Mit bestem Gruß
N.N.

 

 

 

März 2020

 

 

Auch wenn sich mein Lernprozess bevorzugt in meinem Inneren als in meinem Mitwirken in der Gruppe abspielte, bin ich über alle Eindrücke und gewonnenen Erfahrungen im Laufe des gesamten Workshops dankbar. Ich lernte viel, besonders über mich selbst und über gelingenden kommunikativen Austausch mit anderen. Ich werde weiterhin an mir arbeiten und weiter lernen. Denn lernen ist eben wie Radfahren lernen, oder auch wie rudern lernen

 

NN…(Name aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

März 2020

 

„Ich reflektierte vor ein paar Tagen unseren Ausbildungs-Kontakt im Laufe der letzten 16 Monate in der Universität. Im Nachhinein betrachtet, habe ich innerhalb weniger Monate Vertrauen, Respekt, Wertschätzung und  Bewunderung Ihnen gegenüber entwickelt. Während der Bachelor-Arbeits-Phase hatten wir regelmäßig, täglich, manchmal sogar mehrmals täglich Kontakt. Für mich entwickelten sich daraus eine vertraute und freundschaftliche Beziehung. Im letzten Semester, als der Kontakt weniger wurde, dachte ich dennoch fast täglich an Sie und das löste in mir verschiedene Gefühle aus. Einerseits fühlte ich mich manchmal verunsichert, denn ich fragte mich, wie ich mich Ihnen in einer so kurzen Zeit anvertrauen konnte bzw. ob ich Ihnen vertrauen konnte.  Zur Erklärung: Anderen Menschen zu vertrauen und Positives zu unterstellen, fiel mir lange Zeit schwer - und manchmal fällt es mir noch schwer. Andererseits war/ bin ich sehr dankbar für unsere Begegnungen und unseren wissenschaftlichen Austausch und auf Grund des Eindrucks, welchen Sie in mir hinterlassen, wenn wir uns sehen und/oder sprechen, bewundere und vertraue ich Ihnen. Mir fällt es schwer, unsere Beziehung einzuordnen, da ich fast täglich an Sie denke und Sie mich nachhaltig beeinflusst haben und das nicht der Beziehung, Gedanken und Gefühlen entspricht, welche ich für gewöhnlich für Personen aus dem universitären Kontext hege. Somit fühle ich mich Ihnen einerseits "sehr nah" und hinterfrage gleichzeitig diese Gefühle. 

 

Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen.

Liebe Grüße

 

N.N. (Name aus Datenschutzgründen verändert)

 

 

 

Februar 2020

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

 

ich berichte heute nur kurz, wie mit Ihnen abgesprochen, von meinem heutigen Gespräch in der Schule meines Sohnes. Nachdem ich Sie um Ihre Unterstützung hinsichtlich der Gesprächsführung gebeten habe, zerbrach ich mir einige Tage den Kopf und achte mir Gedanken. Hauptsächlich machte ich mir Sorgen, das „Unerwartete managen zu müssen“ und meine Tonlage sowie ein fehlendes Sachohr an mir. Sie gaben mir Fragen an die Hand, welche ich souverän in eine Gespräch einbringen konnte, ohne meine Emotionen überhand nehmen zu lassen. Dies wog mich in Zufriedenheit und Sicherheit...bis der Tag anstand! Heute morgen - und ehrlich gesagt bereits heute Nacht - gingen mir zahlreiche Gedanken durch den Kopf, welche sich mit unterschiedlichen Entwicklungen des Gespräches beschäftigten: „Aber was ist wenn die Lehrer sagen, dass...? Und wie soll ich reagieren, wenn...? Wie verhalte ich mich, falls...?Schaffe ich es, das Gespräch mit einer gewissen Distanz zu führen?“ All diese Fragen ließen mir unbewusst oder auch bewusst keine Ruhe für meinen dringlich erforderlichen Schlaf. Am Morgen lenkte ich mich durch Arbeit und Aktivitäten ab, wobei ich mich ständig dabei ertappte, meine "Rede" zu üben:). Erst kurz vor dem Gespräch habe ich diese Gedanken loslassen können, die Kontrolle beherrschen zu wollen und mich einfach dem Gespräch und der Entwicklung zu stellen... „Das Unerwartete zu managen“. Das war die beste Entscheidung, die ich - rückblickend auf den Verlauf des Gespräches – hatte treffen können. Das Gespräch nahm seinen Lauf. Ich spürte die Zugewandtheit der Lehrkräfte zu uns als Eltern sowie zu meinem Sohn. Die Art und Weise, wie diese Lehrpersonen über „Betriebs“-Schwierigkeiten redeten, ohne die Stärken meines Sohnes zu vergessen, wogen mich in Zuversicht und beruhigten mich sehr. Ich fühlte mich verstanden und angenommen und bin für die Entwicklung des Gespräches sehr dankbar. Diese Dankbarkeit richte ich an Sie, der mich im Vorfeld auf einige Aspekte hinwies und beraten hat, aber auch in einer Email an die Lehrkräfte, welche an dem heutigen Gespräch beteiligt waren. Sie alle haben es möglich gemacht, dass wir miteinander auf einer wohlwollenden Ebene kommunizierten. Obwohl mein Redeanteil nicht einmal die Hälfte dessen umfasste, wie ich es in meiner "Vorbereitung" erwartet habe, war ich mit den Resultaten und Absprachen sehr zufrieden. Ich vermute, dass das gemeinsame Interesse hierfür für alle zuständig ist. Die Motivation, uns gemeinsam an einen Tisch zu setzen und die Absichten dahinter, waren dieselben. Diese Tatsache und das Verständnis für einander brachte Ergebnisse, welche alle Parteien zufrieden stellte und unserem Sohn zugutekommen wird.

 

Ich hoffe, Sie können meiner Darstellung folgen und danke Ihnen nochmals für Ihre Bereitschaft und Mühe, mich zu unterstützen und zu begleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 N.N.

 

(Der Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Februar 2020

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

anbei die sechs bebilderten Nudges. Ich hoffe nun allen Ihren Forderungen nachgekommen zu sein. 

Zu Ihrer Frage: Meine Sprechphobie macht mir tatsächlich die Einsamkeitskälte nicht gerade einfacher. Trotzdem: Gegen die Einsamkeitskälte schütze ich mich nicht, zumindest nicht so wie es gemeinhin getan wird. Ich halte die "Einsamkeitskälte" für unabwendbar, denn der Weg der Wahrheit ist süß und bitter zugleich. Jemand der dem Guten, statt dem Angenehmen den Vorzug gibt, wird selten Freunde/ Gleichgesinnte finden, die bereit sind mit ihm diesen Weg zu gehen. Natürlich komme ich ebenso wenig ohne Freude und Liebe aus, allein mein Weg zur Generierung dieser (re-)vitalisierenden Bewusstseinszustände, führe ich nicht durch die scheinbar probaten Mittel herbei (Freunde permanent treffen, seine Sorgen im Suff alleine oder mit anderen ertränken, Ablenken durch Fernsehen oder mentalem Beschäftigtsein, sinnliche Genüsse im Übermaß oder Zerdenken von Unwesentlichem), sondern indem ich mich täglich mindestens 90 Minuten meditiere (konkret: einfaches, nicht-bewertendes, non-reaktives, absolut tiefenentspanntes und zugleich absolut achtsames, allem in sich Raum gebendes und sich dennoch mit keiner Emotion und keinem Gedanken identifizierendes In-Sich-Ruhen ) und mich so meinem nach Liebe und Frieden dürstenden Geist zuwende. Unabgelenkt erfahre ich dort, bzw. in mir mich nährende und am Leben haltende Stille und Liebe, die ich in der Welt weder im platonischen noch physischen Sinne zu finden fähig war. 

 

Ein Platz in meinem Herzen ist Ihnen bis an mein Lebensende sicher, denn vergessen kann ich nicht ein derart hingebungsvolles Engagement für das Gute. In diesem Sinne: 

 

 

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Februar 2020

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kluge,

 

ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre lobenden Worte bedanken!

Jedoch gebührt das Lob nicht nur mir.

Bedenken Sie, bei der Infografik handelt es sich um eine Zusammenfassung der

Inhalte des "Münchner Lehrertrainings" in der Universität zu Köln.

Sehr gerne dürfen Sie meine Info-Grafik weitergeben!

Ich erinnere mich ebenfalls gerne an Sie und halte die Erfahrungen, die ich in Ihrem Workshop machte, in Ehren!

 

Mit freundlichen Grüßen.

Ihre  N.N.

(Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

Lieber Kollege Kluge,

herzlichen Dank für die Übersendung der Rezension zu: Maria Stiels "Lehrerglück beginnt im

(E-)Studium", die ich gerne in meinen Seminaren bekannt mache und aushänge.

 

Herzliche Grüße

N.N. (Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

Liebe Trainer,

Ich stehe leider in einer Vollsperrung auf der Autobahn und kann daher nicht absehen wann/ ob ich zum IW erscheinen kann.

Mein "Miracle Morning" bestehend aus Besuch bei der Familie in der Heimat wandelt sich grad in eine Prüfung, das "Ungeahnte zu managen"

... ich wünsche schon mal einen wundervollen Workshop!

 

Herzlichste Grüße

N.N. (Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge, 

 

Herzlichen Dank für den sehr anregenden Text! Ich freue mich sehr darüber behaupten zu können, durchaus glücklich-glücklich

zu sein und durch diesen Text verdeutlicht bekommen zu haben, worauf ich achten kann, um mir dieses glückliche Lebensgefühl

auch in der Zukunft zu bewahren. 

 

Herzliche Grüße und einen glücklichen Tag für Sie

 N.N. (Verfasser ist der Redaktion bekannt

 

 

 

Januar 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge, 

 

wir hatten vor Silvester miteinander telefoniert und darüber gesprochen, wie ich den Stress im Studium positiv abfangen kann. Ich dachte vergangene Woche öfters daran und machte mir beim Abarbeiten von Aufgaben immer wieder bewusst, was ich schon alles schaffte; anstatt wie sonst, mich darüber zu ärgern, wie viel noch aussteht. In Bezug auf mein Studium hilft mir das Bild eines Weges weiter, den ich schon zu 4/5 gegangen bin. 

 

Herzliche Grüße

 

N.N. (Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

...🍀🤝🌞...wünscht Ihnen, Ihrer Frau und Familie Kluge...die Familie N.N., die 2020 ins allseits bedürfniserfüllende Handeln kommt...Danke für das Dokument "Gewinnen statt siegen", was wir heute und morgen für eine kooperative Lösungsfindung  mit Erprobungszeit uns erarbeiten.