September 2020

 

Guten Morgen Herr Kluge,

 

… Mir imponierte dabei Ihre Gelassenheit bei der wiederholten Aufforderung aufzuschreiben und dem Respekt, den Sie ihm in jeder Situation entgegenbrachten. Herr N. schien im Laufe des Gesprächs schon zu wachsen, wirkte aber auch zum Ende hin erschöpft. So stellte ich mir die Frage, ob für ihn eine Stunde Gespräch um 8.00 Uhr morgens zuviel sei. Da er selbst jedoch als Folgetermin wieder 8.00 Uhr vorschlug, gehe ich davon aus, dass es nicht so ist.

 

Ich grüße Sie herzlich

 

I. B.

 

 

 

 

 

April 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

 

danke für das schnelle Feedback. Gerne schicke ich Ihnen das Dokument als PDF zu, um mögliche Verzerrungen durch Word zu umgehen. Ich freue mich auf die nächste Aufgabe. Erstere hat bereits Denkprozesse angestoßen.

Mit bestem Gruß
N.N.

 

 

 

März 2020

 

Auch wenn sich mein Lernprozess bevorzugt in meinem Inneren als in meinem Mitwirken in der Gruppe abspielte, bin ich über alle Eindrücke und gewonnenen Erfahrungen im Laufe des gesamten Workshops dankbar. Ich lernte viel, besonders über mich selbst und über gelingenden kommunikativen Austausch mit anderen. Ich werde weiterhin an mir arbeiten und weiter lernen. Denn lernen ist eben wie Radfahren lernen, oder auch wie rudern lernen

 

NN…(Name aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

 

März 2020

 

„Ich reflektierte vor ein paar Tagen unseren Ausbildungs-Kontakt im Laufe der letzten 16 Monate in der Universität. Im Nachhinein betrachtet, habe ich innerhalb weniger Monate Vertrauen, Respekt, Wertschätzung und  Bewunderung Ihnen gegenüber entwickelt. Während der Bachelor-Arbeits-Phase hatten wir regelmäßig, täglich, manchmal sogar mehrmals täglich Kontakt. Für mich entwickelten sich daraus eine vertraute und freundschaftliche Beziehung. Im letzten Semester, als der Kontakt weniger wurde, dachte ich dennoch fast täglich an Sie und das löste in mir verschiedene Gefühle aus. Einerseits fühlte ich mich manchmal verunsichert, denn ich fragte mich, wie ich mich Ihnen in einer so kurzen Zeit anvertrauen konnte bzw. ob ich Ihnen vertrauen konnte.  Zur Erklärung: Anderen Menschen zu vertrauen und Positives zu unterstellen, fiel mir lange Zeit schwer - und manchmal fällt es mir noch schwer. Andererseits war/ bin ich sehr dankbar für unsere Begegnungen und unseren wissenschaftlichen Austausch und auf Grund des Eindrucks, welchen Sie in mir hinterlassen, wenn wir uns sehen und/oder sprechen, bewundere und vertraue ich Ihnen. Mir fällt es schwer, unsere Beziehung einzuordnen, da ich fast täglich an Sie denke und Sie mich nachhaltig beeinflusst haben und das nicht der Beziehung, Gedanken und Gefühlen entspricht, welche ich für gewöhnlich für Personen aus dem universitären Kontext hege. Somit fühle ich mich Ihnen einerseits "sehr nah" und hinterfrage gleichzeitig diese Gefühle. 

 

Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen.

Liebe Grüße

 

N.N. (Name aus Datenschutzgründen verändert)

 

 

 

 

Februar 2020

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

 

ich berichte heute nur kurz, wie mit Ihnen abgesprochen, von meinem heutigen Gespräch in der Schule meines Sohnes. Nachdem ich Sie um Ihre Unterstützung hinsichtlich der Gesprächsführung gebeten habe, zerbrach ich mir einige Tage den Kopf und achte mir Gedanken. Hauptsächlich machte ich mir Sorgen, das „Unerwartete managen zu müssen“ und meine Tonlage sowie ein fehlendes Sachohr an mir. Sie gaben mir Fragen an die Hand, welche ich souverän in eine Gespräch einbringen konnte, ohne meine Emotionen überhand nehmen zu lassen. Dies wog mich in Zufriedenheit und Sicherheit...bis der Tag anstand! Heute morgen - und ehrlich gesagt bereits heute Nacht - gingen mir zahlreiche Gedanken durch den Kopf, welche sich mit unterschiedlichen Entwicklungen des Gespräches beschäftigten: „Aber was ist wenn die Lehrer sagen, dass...? Und wie soll ich reagieren, wenn...? Wie verhalte ich mich, falls...?Schaffe ich es, das Gespräch mit einer gewissen Distanz zu führen?“ All diese Fragen ließen mir unbewusst oder auch bewusst keine Ruhe für meinen dringlich erforderlichen Schlaf. Am Morgen lenkte ich mich durch Arbeit und Aktivitäten ab, wobei ich mich ständig dabei ertappte, meine "Rede" zu üben:). Erst kurz vor dem Gespräch habe ich diese Gedanken loslassen können, die Kontrolle beherrschen zu wollen und mich einfach dem Gespräch und der Entwicklung zu stellen... „Das Unerwartete zu managen“. Das war die beste Entscheidung, die ich - rückblickend auf den Verlauf des Gespräches – hatte treffen können. Das Gespräch nahm seinen Lauf. Ich spürte die Zugewandtheit der Lehrkräfte zu uns als Eltern sowie zu meinem Sohn. Die Art und Weise, wie diese Lehrpersonen über „Betriebs“-Schwierigkeiten redeten, ohne die Stärken meines Sohnes zu vergessen, wogen mich in Zuversicht und beruhigten mich sehr. Ich fühlte mich verstanden und angenommen und bin für die Entwicklung des Gespräches sehr dankbar. Diese Dankbarkeit richte ich an Sie, der mich im Vorfeld auf einige Aspekte hinwies und beraten hat, aber auch in einer Email an die Lehrkräfte, welche an dem heutigen Gespräch beteiligt waren. Sie alle haben es möglich gemacht, dass wir miteinander auf einer wohlwollenden Ebene kommunizierten. Obwohl mein Redeanteil nicht einmal die Hälfte dessen umfasste, wie ich es in meiner "Vorbereitung" erwartet habe, war ich mit den Resultaten und Absprachen sehr zufrieden. Ich vermute, dass das gemeinsame Interesse hierfür für alle zuständig ist. Die Motivation, uns gemeinsam an einen Tisch zu setzen und die Absichten dahinter, waren dieselben. Diese Tatsache und das Verständnis für einander brachte Ergebnisse, welche alle Parteien zufrieden stellte und unserem Sohn zugutekommen wird.

 

Ich hoffe, Sie können meiner Darstellung folgen und danke Ihnen nochmals für Ihre Bereitschaft und Mühe, mich zu unterstützen und zu begleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 N.N.

 

(Der Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

Februar 2020

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

anbei die sechs bebilderten Nudges. Ich hoffe nun allen Ihren Forderungen nachgekommen zu sein. 

Zu Ihrer Frage: Meine Sprechphobie macht mir tatsächlich die Einsamkeitskälte nicht gerade einfacher. Trotzdem: Gegen die Einsamkeitskälte schütze ich mich nicht, zumindest nicht so wie es gemeinhin getan wird. Ich halte die "Einsamkeitskälte" für unabwendbar, denn der Weg der Wahrheit ist süß und bitter zugleich. Jemand der dem Guten, statt dem Angenehmen den Vorzug gibt, wird selten Freunde/ Gleichgesinnte finden, die bereit sind mit ihm diesen Weg zu gehen. Natürlich komme ich ebenso wenig ohne Freude und Liebe aus, allein mein Weg zur Generierung dieser (re-)vitalisierenden Bewusstseinszustände, führe ich nicht durch die scheinbar probaten Mittel herbei (Freunde permanent treffen, seine Sorgen im Suff alleine oder mit anderen ertränken, Ablenken durch Fernsehen oder mentalem Beschäftigtsein, sinnliche Genüsse im Übermaß oder Zerdenken von Unwesentlichem), sondern indem ich mich täglich mindestens 90 Minuten meditiere (konkret: einfaches, nicht-bewertendes, non-reaktives, absolut tiefenentspanntes und zugleich absolut achtsames, allem in sich Raum gebendes und sich dennoch mit keiner Emotion und keinem Gedanken identifizierendes In-Sich-Ruhen ) und mich so meinem nach Liebe und Frieden dürstenden Geist zuwende. Unabgelenkt erfahre ich dort, bzw. in mir mich nährende und am Leben haltende Stille und Liebe, die ich in der Welt weder im platonischen noch physischen Sinne zu finden fähig war. 

 

Ein Platz in meinem Herzen ist Ihnen bis an mein Lebensende sicher, denn vergessen kann ich nicht ein derart hingebungsvolles Engagement für das Gute. In diesem Sinne: 

 

Lieben Gruß an den  Hingebungsvollen

 

 

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

Februar 2020

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kluge,

 

ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre lobenden Worte bedanken!

Jedoch gebührt das Lob nicht nur mir.

Bedenken Sie, bei der Infografik handelt es sich um eine Zusammenfassung der

Inhalte des "Münchner Lehrertrainings" in der Universität zu Köln.

Sehr gerne dürfen Sie meine Info-Grafik weitergeben!

Ich erinnere mich ebenfalls gerne an Sie und halte die Erfahrungen, die ich in Ihrem Workshop machte, in Ehren!

 

Mit freundlichen Grüßen.

Ihre  N.N.

(Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

Lieber Kollege Kluge,

herzlichen Dank für die Übersendung der Rezension zu: Maria Stiels "Lehrerglück beginnt im

(E-)Studium", die ich gerne in meinen Seminaren bekannt mache und aushänge.

 

Herzliche Grüße

N.N. (Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

Liebe Trainer,

Ich stehe leider in einer Vollsperrung auf der Autobahn und kann daher nicht absehen wann/ ob ich zum IW erscheinen kann.

Mein "Miracle Morning" bestehend aus Besuch bei der Familie in der Heimat wandelt sich grad in eine Prüfung, das "Ungeahnte zu managen"

... ich wünsche schon mal einen wundervollen Workshop!

 

Herzlichste Grüße

N.N. (Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

Januar 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge, 

 

Herzlichen Dank für den sehr anregenden Text! Ich freue mich sehr darüber behaupten zu können, durchaus glücklich-glücklich

zu sein und durch diesen Text verdeutlicht bekommen zu haben, worauf ich achten kann, um mir dieses glückliche Lebensgefühl

auch in der Zukunft zu bewahren. 

 

Herzliche Grüße und einen glücklichen Tag für Sie

N.N. (Verfasser ist der Redaktion bekannt

 

 

 

 

Januar 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge, 

 

wir hatten vor Silvester miteinander telefoniert und darüber gesprochen, wie ich den Stress im Studium positiv abfangen kann. Ich dachte vergangene Woche öfters daran und machte mir beim Abarbeiten von Aufgaben immer wieder bewusst, was ich schon alles schaffte; anstatt wie sonst, mich darüber zu ärgern, wie viel noch aussteht. In Bezug auf mein Studium hilft mir das Bild eines Weges weiter, den ich schon zu 4/5 gegangen bin. 

 

Herzliche Grüße

 

N.N. (Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

Januar 2020

 

 ...🍀🤝🌞...wünscht Ihnen, Ihrer Frau und Familie Kluge...die Familie N.N., die 2020 ins allseits bedürfniserfüllende Handeln kommt...Danke für das Dokument "Gewinnen statt siegen", was wir heute und morgen für eine kooperative Lösungsfindung  mit Erprobungszeit uns erarbeiten.

 

 

 

 

Dezember 2019

  

 Zukunftsfähiges humanbasierendes Lernen MITEINANDER

 

 Einerseits könnte es frustrieren, andererseits bestärkt es mich auch in dem Vertrauen,  

 ... "wir sind, auf die wir gewartet haben", dass es also neue Strategien braucht, die aus 

 einer anderen Haltung kommen. Dazu hilft es, innezuhalten und uns unserer

 Verbundenheit gewahr zu werden. (Martin Kirchner)

 

 feedbackgesteuerte Metakognition....

 Wow! 

 ist damit "in Gelassenheit praktizierte🙌🤝 liebende Güte"💝...gemeint ?

 

 "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, 

 dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.", sagte mal Vaclav Havel.

 

 Die Ware Lernen ist keineswegs das wahre Lernen ! (SonjaMariaSchwarz) 

 aus

 

 "Die Ware Weihnacht ist nicht

 die wahre Weihnacht."

 Kurt Marti

 

 In diesem Sinne fröhliche Weihnachten der Familie Kluge, dem WIR-Gefühl der Uni-Köln 

 und allen miteinander Verbundenen für 

 WAHRES ZWISCHENMENSCHLICHES LERNEN IM LERNPROZESS

 und das uns im WIR-Gefühl verbindende

 immer und immer wieder praktizieren übende Miteinander durch (Selbst-)Reflektion

 

 Familie N.N. (Die Familie ist der Redaktion bekannt)

 

 Ich wünsche Ihnen, Herr und Frau Kluge, Frohe Weihnachten!

 und danke Ihnen.

 

 Ich lern(t)e von Ihnen lebenslanges Lernen.

 

 Liebe weihnachtliche Grüße N.N. (Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 Dezember 2019

 

 Verehrte.

 Mit Ihrem Arbeits- und Kommunikationsstil „widersprechen“ Sie den Klagen und Anklagen in 

 der Fach-Presse und in der   

 Boulevardpresse.

 Da ich meine Wissenschaft lebe und nicht nur lehre, erlaube ich mir diese Art von Feedback

 an Ihre Person. 

 Sollte diese Art von Umgang „zwischen den Instanzen“ zu viel für Sie sein, dann sofort 

 „löschen“.

 

 Mit freundlichem Gruß, Kjkluge 

 Herr Doktor Kluge,

 ich bedanke mich ausgesprochen für Ihre anerkennenden Worte!

 Ich bin jederzeit für Feedback aller Art offen. Zu erfahren, wie Außenstehende die eigene

 Person wahrnehmen ermöglicht 

 Entwicklung.

 Zudem kann ein Feedback auch motivieren. Ich finde es zum Teil beschwerlich, die

 Motivation in meiner beruflichen Tätigkeit hoch  

 zu  halten. Insofern nehme ich Ihre Rückmeldung dankbar an.

 

 Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest,

 

 Hochachtungsvoll 

 Ronja (Name aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

Dezember 2019

 

LernPROZESSjournal-Auszug

 

Der vierte Termin des interaktiven Workshops „Konflikte im Klassen- & Lehrerzimmer: Wie initiiere ich Beziehungswerte & -kultur zum Kindes, -Jugend und Lehrerwohl?“ fand am letzten Freitag (29.11.2019) statt. Begonnen hat der Workshop wie immer mit dem Einstimmungsritual eines klassischen Liedes. Dieses Ritual bietet mir nach wie vor die Möglichkeit, anzukommen und die Gedanken aus dem vorherigen Seminar oder der Arbeit vorerst abzuschalten. Als Einstieg wurde ein stiller Impuls an die Wand gehangen und von Herrn Kluge eingeführt. Dabei handelte es sich um einen sogenannten „Talk-Move“. Jeder Talk-Move besteht aus einem Satz, der als eine Anregung für das Gespräch zwischen Lehrkraft und Schüler dienen soll. In einem der Sätze ging es darum, das Gehörte/Gesehene zu wiederholen. Die Sätze können je nach individuellem Bedarf abgeändert werden. Ich konnte mir direkt vorstellen, dass ein Talk-Move die Schülerschaft in bestimmten Situationen aktivieren kann bzw. ein Gespräch intensiver werden lässt. Mir gefiel diese Idee sehr gut, weshalb ich schon am Anfang des Workshops für mich überlegt habe, dass ich diese Talk-Moves auch selbst anpassen und ausprobieren sollte.

 

Daraufhin erzählte Frau Bindhammer von einem Erlebnis bei der Arbeit, wobei eine Kollegin gegen sie stichelte, was sie mit folgendem Zitat beschrieb: „Enttäuschung ist das Ende einer Täuschung“. Sie sieht es als etwas positives, dass mit der Enttäuschung die bis dahin bestehende Täuschung ein Ende hat. Ich habe diese Ansicht als inspirierend empfunden. Allerdings könnte ich je nachdem um was für eine Enttäuschung es sich handelt, gar nicht so positiv dazu stehen. Für mich wäre die Enttäuschung vorerst an erster Stelle und ich könnte erst nachdem ich mich damit abgefunden habe, die positive Konsequenz herausziehen. Es fand eine kurze Diskussion oder ein darstellen verschiedener Standpunkte dazu statt. Hierbei gab es Meinung in beide Richtungen. Daraufhin stellte Herr Kluge die Kardinalsaussage kurz vor. Damit sind Aussagen gemeint, die auf persönlichen Erfahrungen basieren. Ich kann mir vorstellen, dass ich damit als Lehrkraft besser an die Schülerinnen und Schüler herankomme, bzw. das Thema für sie transparenter dargestellt wird. Außerdem merke ich immer wieder, dass ich bei Aussagen mit einem persönlichen Gehalt direkt überlege, ob ich dazu eventuell auch schon einmal eine Erfahrung gemacht habe.

 

Eine Teilnehmerin war bereit,  von Beginn des Workshops an ein Schaubild von Herrn Kluge zu übernehmen, das nun als Protokoll dient. Es handelte sich dabei um den „Reminder-Baum“, in welchem unterschiedliche Felder für ausgewählte Schlagwörter vorgegeben warewn. Ziemlich schnell fand sich eine Protokollantin, sodass der Workshop für jeden sichtbar mitprotokolliert wurde. Herr Kluge las eine Geschichte vor mit dem Titel: „Schneckentempo“. In dieser ging es um zwei Männer und ihre Pferde und darum, welchen nun das langsamere sei. Sie trafen dabei auf ein kleines Mädchen, was ihnen eine Antwort gab. Im Anschluss an die Geschichte sollten wir in Vierergruppen überlegen, was das Mädchen wohl gesagt hatte. Allerdings gab es eine Bedingung zur Lösung der Aufgabe, wir durften diese nur nonverbal lösen. Da ich den Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung (kmE) studiere und dieser viele Schülerinnen und Schüler beinhaltet, die nicht sprechend sind habe ich diese Aufgabe als äußerst hilfreich empfunden. Es war ähnlich aber doch auch unterschiedlich, wie die einzelnen Gruppen die Aufgabe lösten. Abschließend zu dieser Übung überlegten wir, ob diese Übung auch im Schulalltag umsetzbar ist. So ergab sich eine Diskussion darüber, ob die Schüler einer Primarstufe schon über das Wissen von konventionellen Symbolen wie die Möhre passend zum Pferd kannten. Durch die gemischte Gruppe der Teilnehmer kommen besonders nach solchen Übungen immer ganz unterschiedliche Ideen auf, was es für mich bereichernd macht. Für die Schülerschaft einer kmE Schule sehe ich eine solche Übung als Unterrichtseinheit oder Reihe als äußerst sinnvoll. Nicht nur die nicht sprechenden Schüler, sondern auch die anderen können davon profitieren und lernen, wie sie auch ohne Worte etwas ausdrücken können. Daraufhin machten wir eine Pause.

 

Nach der Pause fühlte ich mich durch Kaffee und etwas frischer Luft bestärkt, weiter zu machen. Eine Teilnehmerin machte den Vorschlag, eine Kooperationsübung einzubringen. Sie hatte dies schon einmal in einer anderen Sitzung getan, so dass ich mich freute, weil ich wusste, dass sie das gerne macht und motivierend anleitet. Jeder Teilnehmer musste sich hinter seinen Stuhl stellen und diesen etwas nach vorne kippen, jedoch mit einer Hand festhalten. Die Aufgabe war es nun im Kreis umher zu gehen und den vor mir stehenden Stuhl an den Nächsten zu übergeben, bis eine ganze Runde geschafft war ohne einen Stuhl dabei umkippen zu lassen. Einer der Teilnehmer wurde von der Gruppe ermutigt durch ein Kommando anzuleiten, sodass jeder wusste wann er den Stuhl loslassen konnte. Er machte seinen Job sehr gut und zwischendurch korrigierte sich die Gruppe immer wieder, bis wir gemeinsam ans Ziel kamen. Auch hierbei kam im Anschluss eine Diskussion auf, ob dies im Unterricht gut umzusetzen ist und falls nicht wie es umgeändert werden könnte. Einige Beiträge kamen zusammen und die Stimmung war durch die Bewegung etwas aufgelockert.

 

Als letzten Schritt zeigte Herr Kluge ein Video, in dem Ausschnitte eines Schulalltags zu sehen waren. Eine Dame, die „auf Lehramt studierte“, erprobte sich und begleitete zwei Lehrkräfte im Schul-Alltag. Ich habe das Video als spannend, aber nicht als schockierend erlebt. Für mich ist es immer wieder erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich Lehrkräfte sich einbringen. Besonders ihre Art, mit Schülerinnen und Schülern „umzugehen“ und ihnen zu begegnen. Die im Video gezeigte Schülerschaft bezog sich vor allem auf den Förderschwerpunkt emotionale soziale Entwicklung.

 

Dadurch, dass ich diesen selbst im Studium nicht habe, finde ich es umso spannender, Einblicke und Methoden zu erfahren. Insgesamt hat mir der Workshop an diesem Tag viel Inspiration und neuen Stoff zum Nachdenken gebracht. Ich empfinde das Klima innerhalb des Workshops und der Gruppe von Sitzung zu Sitzung vertrauter und total angenehm. Nun freue ich mich auf den nächsten Termin und probiere mich bis dahin mit Talk-Moves aus.

 

N.N. (Verfasserin ist der Radaktion bekannt)

 

 

 

 

 November 2019

 

Guten Tag Herr Kluge,

 

die letzten Tage arbeitete ich daran, meine gelernten Strategien, resilient zu bleiben, aufrechtzuerhalten. Es ist mir in soweit gelungen, als dass ich nicht, wie früher, in Depression verfiel und erkrankte.

Ohne Sie noch mit weiteren Details zu belästigen, sehe ich in den Erfahrungen der letzten Wochen, vor allem der letzten, dass ich mich in der Methodik des Umgangs mit Menschen immens verbessert habe. Denn ich bin mit intensivem Einsatz unbeschadet aus dieser Sache herausgekommen, habe meinen Mann darin unterstützt seine Wut zu bändigen und gewann zukünftig eine Menge Zeit für mich.

Ich erkannte jedoch auch, dass ich noch immer nicht genügend auf mich selbst achte. Ich erkannte es daran, dass ich in den letzten Tagen meine Arbeit in der Schule intensiver machte, mich intensiver als sonst um meinen Haushalt kümmerte, das Studium und die Arbeit mit Ihnen vernachlässigte. Ich suchte nach Beschäftigung, die mich zu mir selbst brachten, wie Spazieren, im Garten arbeiten und meinen Kater verwöhnen.

 

Vielleicht war das doch so etwas wie eine "Minidepression"?

 

Wie dem auch sei, der näher rückende Sprechstunde unterstützt mich darin, wieder aktiv zu werden.

 

N.N. (der Autor ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

November 2019

 

Reaktion auf Ihre Rückmeldung zu meinem LernPROZESSjournal

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kluge,

es erfüllt mich mit Dankbarkeit, dass Sie mein Potenzial, dass ich mich kommunikativ weiterentwickeln und verbessern kann, (an-)erkennen.

 Momentan habe ich allerdings viel zu tun, um die letzte Hausarbeit und anderen Leistungen für das erfolgreiche Beenden meines Studiums zu erbringen.

Ich werde mir Ihren Vorschlag gern zu Herzen nehmen und nach all dem Stress als grundlegendes Reflektionswerkzeug in meinen Alltag einbauen. Denn ich bin mir sicher, dies ist eine gute Hilfe, um struktutiert meine eigenen Ziele visuell vor mir zu haben und sie somit besser anzugehen.

 

Ich wünsche Ihnen und meinen Kommilitonen viel Spaß und Erfolg in der kommunikativen Weiterentwicklung!

 

Vielen lieben Dank bereits im Voraus für Ihr Verständnis!

 

Mit freundlichen Grüßen.

N.N.

 

(Name aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

November 2019

 

Guten Morgen Herr Prof. Dr. Kluge,

 

Ihre Rückmeldung bezüglich meines LernPROZESSjournals begeistert mich. Ich danke Ihnen für das ausführliche und persönliche Feedback. Meine Rückmeldung kommt spät, da meine Masterarbeit schon in Planung ist. Ihr Engagement im Workshop und ihre zuversichtlichen Worte haben mich jedoch so sehr „angesteckt“, dass ich Ihnen mit Freude eine Zusage zur Erstellung der Masterarbeit in Ihrer Begleitung jetzt schon mitteile. Falls es Ihnen zeitlich und organisatorisch möglich ist, würde ich mich über ein persönliches Gespräch freuen, um mögliche Themen einzugrenzen. Gerne auch telefonisch. Ich bin in jedem Fall sehr offen und dankbar für Anregungen und Ideen, die von Ihrer Seite kommen. In Hinblick auf Ihre Erfahrungen und Forschungsfelder bin ich sehr zuversichtlich, dass wir uns auf ein erkenntnisreiches Thema einigen.

 

Mit freundlichen Grüßen

N.N.

 

(Namen aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

 

November 2019

 

Hallo, interessant, was die Dame erzählt....das erleichtert mich...und lässt mich weiterhin hoffen...Familienglück realisieren zu können...unser gestriger (von Ihnen empfohlener) Leseabend mit CLC war jedenfalls erfolgreich....UND beide Kinder sind heute morgen in die Schule gegangen. Ich werde mich nun an dieses interessante mir zugetragene Buch heranwagen.

 

Viele Grüße, N.N.

 

(Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

November 2019

 

Guten Abend Herr Kluge,

ja, mich bringen Ihre Texte weiter, weil ich merke dass in mir Glaubenssätze sind, die von meinen Großeltern sind und die in mir aktiv sind. Auch denke ich an ein Ereignis aus meiner frühen Kindheit, in dem ich Angst durchlebte und mich verlassen fühlte. Ich erlebte, dass ich erstarrte und mir dann das Handeln schwerfiel.

 

Danke N.N.

( der Autor ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

Oktober 2019

                                       

                                              Interaktiver Workshop: IKN

 LernPROZESSjournal – N.N.[1] , 1. Sitzung

 

 Nachdem ich mich am Vortag des ersten Workshoptermins bereits mit den zahlreichen Unterlagen beschäftigt habe, welche wir zum ersten Workshoptermin mitbringen sollten, freute ich mich bereits auf den anstehenden Workshop. Bei der Sichtung der für den Workshop zu Grunde liegenden Literatur, hatte ich schon die Vermutung, dass ich kein klassisches Uniseminar mit Frontalunterricht etc. erleben werde. Und genauso war es dann auch. Als ich den Raum betrat, in welchem ich meinen Samstag Vormittag und einen Teil meines Nachmittags verbringen würde, erklang klassische Musik und der Raum war zum Arbeiten vorbereitet. Die Wände waren mit verschiedenen Plakaten behangen, auf welchen beispielsweise eine Ansammlung von Methoden zu sehen waren. Einige Methoden kamen mir bereits bekannt vor aus dem Bachelormodul „Beratungsgespräche führen“. Insbesondere an die Methode das Refraimings konnte ich mich erinnern. Was mir ebenfalls direkt auffiel war, dass die Stühle bereits zu einem Sitzkreis gestellt wurden.

 

Herr Kluge eröffnete den Workshop, bei der Haltung des Workshops wurde er von Ilona unterstützt. Ihr Nachname ist mir entfallen. Was mir aus dem Workshop in Erinnerung geblieben ist und denke ich bleiben wird, sind vor allem Folgende Dinge.

 

Konjunktive verhindern Erfolg: Dies sehe ich ebenfalls so. Mir fällt immer wieder auf, dass ich sowohl in meinem alltäglichen leben als auch während des Studiums sehr oft Konjunktive verwende. Aus rhetorischer Sicht ist dies kontraproduktiv, insbesondere im schulischen Setting. Da es mein Ziel ist Lehrer an einer Schule für emotional-soziale Entwicklung zu werden, hoffe ich, dass ich meine Sprache optimieren kann. Klare Ansagen ohne die Verwendung von Konjunktiven etc. werden mir helfen, meinen Standpunkt zu untermauern und klarer zu kommunizieren.

 

Kommunikation ist fehleranfällig: Missverständnisse sind oftmals ein Resultat fehlgeschlagener Kommunikation. Im Alltag, in der Beziehung, im Studium usw. tritt fehlgeschlagene Kommunikation auf. Insbesondere schriftliche Kommunikation ist fehleranfällig, da Mimik und Gestik keinen Teil der Kommunikation darstellen. Ich denke, die Methode der Close loop Communication, welche uns von Herrn Kluge vorgestellt wurde, wird mir im Zukunft dabei helfen, mögliche Fehler in der Kommunikation mit meinen Gesprächspartnern zu erkennen und diese zu korrigieren.

 

Der Worksopverlauf war geprägt von Impulsen und spontanen Tipps Herrn Kluges an die Workshopteilnehmer. Weiterhin haben wir einen ersten Einblick in den weiteren Verlauf des Workshops erhalten und uns mit den Formalitäten auseinandergesetzt. Insbesondere der persönliche meiner Auffassung nach fast familiäre Charakter des Workshops hat mir gefallen. Es ist eine andere Art des klassischen Studienseminars, aber Andersartigkeit bereichert das Leben, deswegen sehe ich den folgenden Workshopterminen freudig entgegen.

 

[1] Name des Verfassers ist der Redaktion bekannt

 

 

 

Oktober 2019

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

Eine Kommilitonin hat in den höchsten Tönen von Ihren AM10 Veranstaltungen Konflikte im Klassen- & Lehrerzimmer und Elterntraining im Kontext Erziehungshilfe und Schule geschwärmt. Leider habe ich die erste Sitzung  verpasst und auch keinen Fixplatz in den Veranstaltungen. Zum Ende meines Studiums würde ich mich dennoch gerne mit den Themen des Moduls und insbesondere meiner eigenen Kommunikationskompetenz intensiv auseinandersetzen. Ich hoffe Sie können mir die Möglichkeit geben, in Ihre Kurse zu wechseln und das Modul inklusive der CPs in Ihren Veranstaltungen abzuschließen. Selbstverständlich werde ich die Inhalte der ersten Sitzung gewissenhaft nacharbeiten. 

 

Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Ich bedanke mich im voraus für Ihre Bemühungen und wünsche einen schönen Start in die Woche. 

 

Mit freundlichen Grüßen 

N.N.

 

(Der Autor ist der Redaktion namentlich bekannt)

 

 

 

Oktober 2019

Guten Morgen Herr Kluge.

Dieses LPJ aus dem Workshop „Die Macht der Unterrichtssprache“ begeistert mich.

Ich bin beeindruckt von der Reflexionsfähigkeit und der Kommunikationsfähigkeit dieser Teilnehmerin.

Herzliche Grüße

N.N.

(Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Oktober 2019

Einen schönen guten Abend Frau und Herr Kluge,

 

Ein herzliches Dankeschön für Ihre Geburtstagswünsche. Ich freue mich sehr darüber. Ich denke häufig an Sie beide, wie es Ihnen physisch und psychisch geht und ob Sie mal wieder mit der Familie "on tour" sind.

 

Ich erinnere mich an viele Skype Gespräche, an Tools, Perspektiven und Zielorientierungen, wenn ich in den Dialog mit Mitarbeitern gehe und in Dienstbesprechungen. Wir „räumen auf“, gehen neue Wege, refraimen und üben. Somit sind Sie zwar nicht mehr physisch vor Ort, jedoch immer mal wieder in unseren Überlegungen und Werken.

 

Ich grüße Sie sehr herzlich,

 

N.N.  

 

(Der Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Oktober 2019

Sehr geehrter Professor Kluge,
gratuliere! Das lange Warten muss wohl sehr an den Grenzen des Erträglichen genagt haben. Ich freue mich sehr für Sie, dass es nun endlich losgehen kann.
Ich freue mich aber auch für mich wegen der beiden kommenden Workshops mit Ihnen.
Juch-hu!

Herzliche Grüße
N.N.

 

 

 

September 2019

Sehr geehrter Herr Prof. Kluge,

vielen Dank für Ihre Email, die mich mal wieder sehr berührt hat und die mich wieder zu der Frage führte, wie ich zu dieser Ehre komme?

Ich danke Ihnen.

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich ab sofort als wissenschaftliche Mitarbeiterin anfange, Ich werde zunächst einmal im Rahmen eines

Forschungsprojektes promovieren. Es warten also unerwartet spannende Zeiten auf mich.

Neben anderen Personen waren Sie es, der mich ebenfalls darin bestärkte, diesen Weg einzuschlagen. Ich selbst habe es mir zunächst nicht zugetraut.

Nun hoffe ich mit all meiner bei Ihnen gesammelten Kompetenzen das Ungeahnte der Zukunft zu managen und freue mich auf die neue Herausforderung.

 

Herzliche Grüße,

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt

 

 

 

September 2019

Guten Tag Herr Kluge,

ich saß gerade mit meiner Partnerin  am Tisch und wir redeten......

dann fielen wir uns ins gegenseitig ins Wort. Und dann hörte ich von ihr: „So geht das nicht, wir brauchen Hilfe,

wir verstehen uns nicht. Du merkst nicht, dass ich dir helfen will."

Ich denke:  „Aha, sie will mir helfen . Rollenverteilung : Therapeutin -|> Client."

Ich weiß, dass meine Partnerin mich wachgerüttelt hat. Ich lernte viel von Ihr (abgeschaut). Ich möchte aber aus

dieser Rollenverteilung raus, stattdessen mit ihr sprechen.

 

Liebe Grüße

N.  (Namen sind der Redaktion  bekannt)

 

 

 

August 2019

Hallo Herr Kluge, ich danke Ihnen für den Beitrag, besonders dafür, die Geschichte des Jungen aus China gehört zu haben, die mich tief berührt und zu strömenden Tränen gerührt hat. Ja, in Respekt üben wir uns sogar im "Südsee"-Urlaub.....Es gab eine Situation, wo die Kinder durch zwischenmenschliches Übersetzen in einer emotionsaufgeladenen Angelegenheit zwischen Uwe und mir vermittelten (Frau will Emotion besprechen(Beziehungsgespräch)/Mann will Lösung präsentiert bekommen (sachdienliche Hinweise zur Ausführung der Problemlösung) Per analytisch systemischer Computersprache im Verhältnis zur "systemischen" Beziehungssprache übersetzten die Kinder die jeweiligen Bedürfnisse anhand von beispielhaften Minecraft-Gleichnissen. Wir lösten zu Viert einen Konflikt durch bewusst werden der dahinterstehenden "Programmierungen". Wow! Wir Eltern bewundern die Klarsicht und Vermittlungsfähigkeit = BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT unserer Kinder. 

 

Es gibt Eltern, die "müssen" sich "Respekt verschaffen". 

 

Es gibt nicht wenige Kinder, die somit "Respekt" vor ihren Eltern haben.

 

Und nicht viele Eltern, die echten RESPEKT vor ihren Kindern haben, oder?

 

Kinder zu begleiten heißt respektvollen Umgang miteinander pflegen. Respektvoll können Eltern nur sein, wenn wir uns genügend Zeit für unsere Kinder nehmen, wenn sie etwas sagen oder von uns wollen (bedürfen) oder etwas verhaltensmäßig anzeigen. (Der Weg vom Verhaltensmäßigen ins zwischenmenschliche Verhältnis nennt sich BEZIEHUNG....und ohne Beziehung keine (Schul-)Erziehung). Wie also ist es einer Frau Mutter möglich, DIESE menschliche Verbundenheit zu ihren Kindern aufrechtzuerhalten, nebenbei Haushalt (Putzen, Kochen, Bügeln, Waschen, Garten) und noch Schule oder Arbeit zu managen (Vorbildfunktion) UND insbesondere für die Kinder DASEINSKOMPETENT zu bleiben ? Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal....das geht nun wirklich nicht.....Luxusproblem oder Survivaltraining ? ....nein nur durch Kinder-Überraschung !?!?!?!

Herzliche Sonntagsgrüße

 

N.N. (aus Datenschutzgründen wurden Namen verändert)

 

 

 

August 2019

Erlerntes Mitfühlen eines 10jährigen

 

M. – unser Sohn - fragte mich gestern: „Mama, ist Mitleid eigentlich auch damit gemeint, wenn ich sehe, dass jemand in ein Loch hineinfällt und sich weh tut und ich mit hineinfalle und mir auch wehtue?“

 

Ich – die Mutter: „Ja, das ist auch eine Form von Mitleid!“

 

M: „Und wenn ich sehe, wie jemand aus der Wunde blutet, dann bekam ich bislang z.B. auch so einen Schmerz im Fuß, als wenn ich auch eine Wunde habe, obwohl da gar keine ist.“

 

Ich: „Ja, das tut weh. Ich kenne die Erfahrung. Da gibt es einen Spruch, willst Du den hören?

 

M: „Ja!“

 

Ich: „Mein Gefühl….

 

M: „Ja, kenne ich! Mein Gefühl ist mein Gefühl und soll keine Macht über Dich nehmen und Dein Gefühl ist Dein Gefühl und soll keine Macht über mich nehmen!“ (i.S.v. R. Cohn

 

Ich: „Hey – den merktest Du Dir !“

 

Mitleid ist nicht gesund……Mitgefühl erwünscht……….

 

So, das alles fällt mir gerade eben ein, weil das Gespräch zwischen mir & meinem 10jährigen Sohn sich gestern Abend ereignete.

 

Herr Kluge, ich schickte Ihnen bereits DIVERSE Lernergebnisse und könnte Sie überschütten mit E-Mails zu irgendwelchen Themen/Lesebeiträge aus dem Internet, die Sie mir zum Reflektieren zusandten, und ich beantwortete, die jedoch unabgesandt geblieben sind…..ich habe innerhalb der letzten Jahre Ordnerweise und Festplattenweise Lernergebnisse gesammelt und viele davon übermittelt und LernPROZESSjournale geschrieben. Ich kann Ihnen versichern, dass Vieles in unserer Familie angekommen und auch verstanden worden ist. Das Meiste sogar von den Kindern. Und wie ! Ich schicke Ihnen nun noch diese EINE Seite, dann muss es aber mal gut sein ! Ich weiß gerade nicht, ob ich lachen oder weinen soll !?!?!?!?

 

Sonnige Grüße  Claudia   J)))     (Namen aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

 

 

August 2019

Sehr geehrter Herr Kluge, 

Ich gehe in meine sog. Prüfungen heute mit einem mächtigen Schuss an Selbstwertgefühl und mit einer „Portion an Offensive“ und Humor/Witz auf die Prüfenden zu.  Dann teste ich aus, wieweit ich gehen darf. Bleibe bei meinem ehemaligen Kommilitonen:“ 

Die Entscheidung liegt bei mir!“( R.Sprenger).

Testen Sie sich, wo auch immer Sie sind!

Vergessen Sie nie, sich zu fragen:

„Wer hat hier jetzt das Problem?“

Und dann in der Situation die Lage (neu) gewichten!

 

Danke für Ihre Schilderungen. 

Ich werde mich immer dran erinnern! 

 

Liebe Grüße N.N.

(Name aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

August 2019

Hallo Herr Kluge,

ich sende Ihnen unser Empathie Quiz zurück, einmal von Sina und einmal von mir. Wir lasen uns jeweils unsere Ergebnisse vor. Dadurch kamen wir in einen offenen Dialog.

Seitdem ich mich aus Machtkämpfen mit Markus heraushalte, kommen wir beide viel harmonischer miteinander klar. Es gibt noch Reibungspunkte, aber ich beharre nicht mehr auf mein Recht  und Markus ist dadurch auch entgegenkommender. Letztens gab es dennoch einen großen Streit, in dem Markus ausrastete und die Türen zuflogen. Ich entzog mich der Situation, indem ich  ca. 1h wegfuhr.

Als ich dann nach Hause kam, hatte er sich beruhigt und nahm mich von sich aus in den Arm und entschuldigte sich. Auf die Entschuldigung ging ich nicht ein, weil ich die Schuld (wenn es die gibt) nicht nur bei ihm sah.

Die Umarmung tat uns beiden gut.

Gestern bot ich Markus an, mit mir für 5€ die Stunde bei uns die Einfahrt zu pflastern. Er handelte 7€ Festgeld für die ganze Arbeit, also keinen Stundenlohn heraus. Obwohl wir bei der Hitze und auch länger als 1h arbeiteten, half er mir, bis wir fertig waren.

 

Ohne meine Veränderung durch das Buch Neue Autorität wäre das nicht geschehen.

Ich danke Ihnen für Ihre hilfreiche Unterstützung. Ich denke, dass Sie dieses Buch anderen Eltern auch empfehlen dürfen.

Ich warte noch auf eine passende Situation, in der ich Markus meinen Lernfortschritt mitteile.

 

Liebe Grüße Christopherus

(Namen aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

Juli 2019

Guten Tag Herr Kluge,

Ich danke Ihnen für die letzten Insperationen die ich von Ihnen bekam:

 

Neue Autorität: Das Geheimnis starker Eltern

Die 7 Wege zur Effektivität

 

Übereinkunft für verbindliches kooperieren

Meine Lernergebnisse:   ICH- Bewahre Ruhe .

 

                                            Schmiede das Eisen wenn es kalt ist.

                                            Schaffe Win - Win Situationen.

                                            Deeskaliere Erst, später reden.

                                            Baue eine Beziehung auf.

 

Jetzt komme ich zu unserem Dauerthema : Schule und Familie

 

Martins (Zeugnis) Lern- und Entwicklungsbericht ist meiner Meinung nach eine Bankrotterklärung der schulischen Lernbegleitung.

 

Er bekommt zum nächsten Schuljahr einen erfahrenen Lehrer / Lernbegleiter. Ich hörte von Martin " Im nächsten Schuljahr fange ich zu lernen an."

 

Ich habe noch keine genauen Informationen von Martin, wie dieses Lernen aussieht! Ich suche weiterhin regelmäßig das Gespräch mit allen, um Näheres zu erfahren.

 

Übereinkunft für verbindliches kooperieren funktioniert meiner Meinung nach nur im Gespräch.

Es ist eine Herausforderung diese Punkte schriftlich übereinzustimmen.

Ich möchte gerne dieses mit Ihnen trainieren.

 

Liebe Grüße N.N.

(Namen wurden aus Datenschutzgründen verändert)

 

 

 

Juli 2019

 

Sehr geehrter Herr Dr. Kluge,

 

ich wollte Sie schon sehr lange angeschrieben haben.

Ich wollte Ihnen auch mitteilen dass  mein Rechtsanwalt das Mandat wegen Krankheit gekündigt hat und ich nun

alleine ohne Anwalt um meinen Sohn kämpfen muss. Mitte August ist der Gerichtstermin. Ich bin sehr geschockt

und enttäuscht darüber, dass mein teurer Anwalt mich hängen lässt.  Jetzt sind Sie meine Rettung

 

Mit freundlichen Grüßen

N.N.

 

 

Juli 2019

Prof. Kluge.

 

Tut mir leid wenn ich nicht sofort antworte, bin in Vorbereitungen, da ich meinen Sohn morgen für 4 Stunden zu mir hole.

Natürlich möchte ich weiterhin von Ihnen trainiert werden. Das bedeutet mir sehr viel und bin Ihnen dankbar dafür. Ich bin

dadurch stärker geworden und das schätze ich sehr.

 

Gruß N.N.

 

 

Juni 2019

Hallo Herr Professor Kluge

Meiner Meinung nach hatte unsere Tochter schon immer ein Recht auf ihre Eltern, die sie lieben und nur das Beste für sie wollen. Die ihr ein sicheres und stabiles Zuhause geben möchten und sie auf das Leben vorbereiten wollen. Was die RA betrifft so muss ich sagen das ich die Frau R. nicht verstehe. Wenn wir doch in der Elternuni bei Ihnen sind und so viel lernen, warum sollen wir dann das, was Sie uns z.b. vorschlagen oder was wir lernen nicht umsetzen. Wir haben gestern im Umgangskontakt  so viel umgesetzt, was wir bei Ihnen erlernt haben - und es hat funktioniert. Unsere Tochter hatte keine Angst und lachte ständig. Sie hatte Spaß am Umgang und wollte nicht weg. Das was wir bei Ihnen gelernt haben, hat uns einen Weg zur Tochter ermöglicht, und wir sind Ihnen dankbar dafür. Auch für die Sachen, die Sie tun und die Mühe, die Sie sich machen

Mit freundlichen Grüßen

Familie N.N. (Namen aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

Juni 2019

Herr Kluge,

Mir geht es im letzten Jahr so gut und ich fühle mich selbstsicher und glücklich.

Natürlich habe ich auch Thematiken an denen ich arbeite. Diese sind mir bewusst und ich vertraue in mich und meine Fähigkeiten.

Von daher, passe ich gut auf mich auf und wenn mir etwas zu viel werden sollte, dann werde ich mich melden bzw. die für mich richtigen Maßnahmen ergreifen.

Ich bin sehr dankbar Sie kennen gelernt zu haben, dass Sie mit mir Ihr Wissen teilen und wie ich dadurch neue Sichtweisen gewinne und mein Wissen vertiefen kann. Es macht mir Spaß mit Ihnen in Kontakt zu kommen.

Ich denke, auch wenn es manchmal schwer ist, ist das Leben so relativ, unvorhersehbar, wie ein Spiel oder eine Reise ins Ungewisse. Und ich habe keine Angst. Ich freue mich auf alles was mich spüren lässt.

Manchmal verliere ich mich. Doch immer (er-)finde ich mich (neu).

Und dann schmunzel ich über mein eigens erzeugtes Drama.

Guten Abend,

N.N.

 

 

Mai 2019

Sehr geehrter Herr Kluge,

so gut mir eine Supervision bei Ihnen auch täte, muss ich leider mitteilen,

dass ich – wieder aufgrund eines Gerichtstermins einer Klientin – nicht werde teilnehmen können.

 

Herzliche Grüße

NN (Autor ist bekannt)

 

 

Mai 2019

Guten Abend Herr Kluge,

ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und ich bin gespannt auf evtl. Möglichkeiten. Parallel beginne ich weiter zu übersetzen und lese für mich bedeutungsvolles:

Wenn Sie standhaft sind, bleiben Sie positiv. Versuchen Sie für jede negative Interaktion mit Ihrem Kind zehn positive zu erstellen. Versuchen Sie den Schwerpunkt auf die Unterstützung und Ermutigung zu legen, anstatt sich Sorgen zu machen und zu nörgeln.

Im Nachhinein nörgelte ich 10 mal und war 1 mal Positiv. Das gilt es für mich zu ändern. Es geht nichts über Beziehung.

Auch nach dem Gespräch gestern mit Frau Kluge über Glück entdeckte ich ein Buch bei uns zuhause  über Glück. Ich las es zwar bereits, aber ich bin wieder angefangen zu lesen und lese jetzt neues.

Liebe Grüße N.N.

PS: Die Idee des Glückstagebuchs greife ich auf und ich frage Abends unsere Kinder, was sie am Tage glücklich gemacht hat.

 

 

April 2019

Sir

Mutter Frau N. und ich danken Ihnen für die bevorzugte Beurteilung des Anliegens.

Meine erklärte Absicht ist,mit Begründungen der Humanwissenschaften dem Kind die Mutter wieder zuzuführen,damit kein (weiterer) emotionaler

Bindungs-Verlust in der Person des Kindes entsteht. Die Gesamtsituation tendiert drastisch in Richtung EMOTIONALE GEWALT!

Und keiner will es am Ende gewesen sein.

Als Ihr Kollege erwarte ich die Ethik unseres Fachgebietes:EMOTIONAL PROSOZIALE- FÖRDERUNG RECHTSPSYCHOLOGISCH UMGESETZT !!!

Wer denn außer uns Beiden wird die entsprechende Begründung liefern können.Ich verfolge die positive Weiterentwicklung dieser jungen Mutter N. mit größtem Erstaunen.

Verlust und Trauer müssen nicht zum Lebensalltag des Jungen gehören. Unser Rechtsstaat schützt das Leben jeden Kindes.

Herzlich Kjkluge

 

 

März 2019

Mein LernPROZESSportfolio abschließend, möchte ich nun   versuchen   ein paar abschließende Worte der Dankbarkeit und Anerkennung für mich und Sie, meine Workshop­Begleiter, zu formulieren.

Alles passiert aus einem Grund - everything happens for a reason - das habe ich schon zuvor erwähnt und es ist meine tiefe Überzeugung. Es hat einen Grund , dass es mich und Sie auf dieser Welt gibt, es hat einen Grund, dass ich so viel Leid ertragen musste, bis ich zum heutigen Punkt meiner Verfassung kommen konnte, es hat einen Grund , dass im Oktober 2018 den Workshop zum ersten Mal betreten habe und Sie kennenlernen durfte und es hat einen Grund, dass sich mein Lern.P.ROZESS  eher in  meinem Inneren, als in  meinem Mitwirken  in der  Gruppe abgespielt hat. Alles passiert, weil gerade jetzt die Zeit dafür ist, weil es „im Raum steht". Den wahrhaftigen Grund erkennt jeder im Rahmen seiner subjektiven Weltanschauung, und ich weiß heute , dass ein Teil dessen war, dass es an der Zeit war mir selbst aktiv zu zuhören, meine innere Stimme wahrzunehmen , die nach Verantwortung verlangte , die danach verlangte ein Umdenken zu initiieren, eine neue Richtung der Lebensweise einzuschlagen, und mutig zu sein, das Vergangene , was so präsent, so schmerzhaft und so verinnerlicht war, hinter mir zu lassen und neues, fremdes, unberechenbares Terra in zu betreten , dessen Weite und Möglichkeiten, ich mir nie hätte erträumen lassen.

In der Zeit in der mich die Workshopeinheiten  begleitet  haben,  hatte ich die Möglichkeit die Gesundheit meiner Emotionalität wiederzuerlangen,  eine  Vielfalt  an  Lernprozessen anzutreten, so viele bereichernde Impulse zu empfangen, so viel Neues zu  entdecken,  was vielleicht sogar schon immer ein Teil von mir war, meine Ressourcen und Potentiale  neu aufzustellen und neu zu bewerten und durch alle diese ich- stärk enden Reflexionsmomente, gleichzeitig ein Fundament für meine berufliche Zukunft als Lehrerin der emotional - sozialen Förderung aufzubauen . WOW! Ich bin immer noch sprachlos und überwältigt, dass ich das geschafft habe, dass ich nicht aufgegeben habe und am Widerstand, der immer wieder an meine Tür klopfte, stolz entlang geschritten bin. Ich bin dankbar, für meine neuen Erkenntnisse, meine neue Weisheit.

Dazu beigetragen hat mit unglaublicher Stärke auch das Verfassen dieses Lernportfolios. Ich möchte es als wertvolles Referenzmedium für meine weitere persönliche als auch berufliche Zukunft nutzen, in der ich meine Entwicklung und Professionalisierung immer wieder reflektieren werde. Ich kann immer wieder auf meine hier gesammelten Vorsätze, meine Ideen,  meine Mantren zurückkommen, und mich dieser fruchtbaren Zeit des Wandel s, als einen meiner großen ,,turn ing po ints " meines Lebens zurückerinnern.

Nun danke ich zum Abschluss noch einmal Ihnen, Herr Prof. Kluge. Unter anderem durch Sie habe ich wertvolle Impulse für eine Neuorientierung meines Lebens erlangt und bin endlich auf einen Weg angekommen, auf dem ich mich sicher und geborgen, neugierig und froh, professionell und intelligent fühle und entfalten kann. Ab nun an, möchte ich jedem Tag die Chance geben der beste meines Lebens zu werden, und dass Sie geschafft haben, so eine Lebensfreude in mir hervorzurufen, dafür schätze ich sie und möchte meine tiefste Anerkennung für ihre empathische Haltung, ihre kraftvolle Geduld & Ruhe, ihre barmherzige Härte und ihre Zuversicht aussprechen . Ich bin auf dem Weg und bin gespannt, neugierig und voller Tatendrang für das, was die Zukunft für mich bereithält.

NA MASTE.

 

 

März 2019

Sehr geehrter Herr Dr. Kluge.

Sehr erfolgreich arbeiten Sie und ich nun schon seit Monaten zusammen an meinem Erziehungsalltag.

Auch zu nicht vertraglich vereinbarten Zeiten standen Sie mir stets mit Rat und Fachwissen zur Seite. Ich danke

Ihnen für das Privileg, mich bei Ihnen stets melden zu dürfen, wenn ich mich in einen qualitativ hochwertigen

Austausch einbringen wollte. Begeistert über Ihre zeitnahe Rückmeldung freute ich mich jedes Mal darüber, wie

schnell ich die Schwere meiner Situation/Begebenheit mir selbst nehmen konnte.

Um so mehr freue ich mich, bald wieder ein paar Stunden Einzelcoaching wahrnehmen zu dürfen, das erleichtert

mein Gewissen. Danke.

Mareike N. (anonymisiert)

 

 

März 2019

Ich glaube nicht daran, dass die Zeit jede erlittene Wunde heilt.

Die Zeit hilft und macht manches erträglicher.

Nach einer Weile hörte ich zu weinen auf.

Die Wunde zerfrisst mich nicht mehr täglich.

Mir geht es jetzt besser.

Ich lächle wieder!

Ich erlebe sogar erfreuliche Tage.

Doch ist die Wunde immer noch spürbar.

Ich  lernte bei und von Ihnen, damit zu leben.

Ich lernt die Schmerz-Situation anzunehmen und gewöhnte mich an den Schmerz.

Jedoch bedeutet es nicht, dass diese Wunde jemals aufhört zu schmerzen.

Mein Schmerz sitzt tief in meiner Seele.

Und er bringt mich immer noch zum Trauern, wenn ich an ihn denke.

Dieser Schmerz wirft mich immer noch aus der Bahn, wenn mich etwas daran erinnert.

Ich erlebe immer wieder Momente, in denen mein Herz vor Schmerz zu zerbrechen droht.

Ich vermute, dass die Zeit diese Wunde niemals heilen wird.

Ich bin mir sicher, es wird mit der Zeit erträglicher

Doch da ist diese Narbe, die bisher nicht verschwand.

Da sind diese Verletzungen, die mich immer wieder an trüben Tagen an meine Schmerzen erinnern.

 

Mary (Name geändert) im Erziehungspsychologischen Training im IKN

 

 

März 2019

… Dies ist der Grund dafür, wieso ich gestern in einer JazzCombo mutig drauflos mitgespielt habe.....Das erste Impro-Solo war für mich zufriedenstellend - ich spielte kopflos einfach drauflos...dann plötzlich hab ich gemerkt, dass ich keine Noten habe und keine Ahnung, was das für ein Musikstück ist, wie es heißt und was für ein Rhytmusgenre.....und ich hab' s danach versemmelt....UND....(oh wunder) hab mich nicht über meinen Nicht-Perfektionismus geärgert, weil es dennoch Spaß gemacht hat und ich mir auf die Schulter geklopft habe, so mutig zu sein......laut ausgesprochen zu haben, wie s ist:"...ich will mich ja in der Band ausprobieren....manchmal klappts halt und manchmal stellt sich heraus an welcher Stelle ich ansetzen muss, um an der richtigen Stelle weiter üben zu können.  Das konnten/haben die Bandmitglieder (6Männer 60+ und 1Frau30+,...unter ihnen...Psychologin, Mathe-Politik-Lehrer, Sonderpädagogen, Musiklehrer(ach neeee!) ertragen können.... Yeah, ....auf jedenfall wollen die mich Donnerstag wieder mit dabei haben....und ich gehe wieder hin...weil ich dort bin, wie ich bin...ein spielendes an sich selbst experimentierendes  Spielkind unter anderen spielenden experimentierenden Spielkindern.....also in bester Gesellschaft Gleichgesinnter. In der Kinderbegleitung sagt mir das.....die Kinder sind perfekt, solange die Eltern aufhören sich mental zu sorgen und sie dann verbiegen/disziplinieren/konsequentieren wollen.,um die "Noten" zu lesen/zu lernen ihr Kind sei gut,...es ist der Kopf der das Kind erzog, jetzt ist es an der Zeit unseren Kopf mentalen Perfektionismusstrebens zu beruhigen, indem wir uns menschlich unperfekt herzlich uns SELBST (er)klärend (verantwortend) ausprobieren...ich hab s probiert und es macht Freude! Da hüpft das Herz und läd andere zum Mithüpfen ein! ....und bald dann auch die eigenen Kinder....darauf vertraue ich jetzt.

Mary S. (Name geändert)

 

 

Februar 2019

Ihr „Erziehungspsychologischer TrainingsMarathon“

diente mir über die Wochen als Trainingsanreiz, mit Erfolg

- Aktives Zuhören
- meine Aussagen auf Wertschätzung hin prüfen, bevor ich sie tätige
- mehr meine bereits getätigten Aussagen und Handlungen reflektieren, was diese bei
- meinem Gegenüber ausgelöst haben könnten und darauf ansprechen
- meine Gefühle besser einordnen und dadurch weniger impulsiv handeln

- „Zeichne ein Bild des Problems“ kam mir am Anfang zu simpel vor und wieder sehr Zeit intensiv. Danach habe ich festgestellt, dass ich nicht nur „stolz“ auf meine kreative Umsetzung war, sondern mich auch bereinigt fühlte. Sonst schreibe ich mir meine Probleme und meine Trauer von der Seele, was mir immer sehr hilft, zumeist in Briefform adressiert an betreffende Person, oder an mich selbst. Ich denke schon, dass ich sicher noch einmal ein Bild des Problems zeichnen werde.

N.N. (Name i. d. Redaktion bekannt)

 

 

Januar 2019

Danke für alles was Sie uns im Workshop Fit4Feedback beigebracht haben,

vieles davon wird mir später auf der Arbeit helfen (aber natürlich auch schon jetzt).

NN (Autorin bekannt)

 

 

Januar 2019

Lieber Professor Kluge,

mit Hilfe der Unterlagen, die ich von Ihnen bekommen habe, konnte ich bereits eine Verbesserung der

Situation mit M. erreichen. Gerne können wir uns darüber in der bevorstehenden Supervision am Freitag austauschen.

Einen ganz herzlichen Dank!

Liebe Grüße

N.N.

 

 

Januar 2019

Liebe Frau Lankes,
herzlichen Dank für Weiterleitung der Unterlagen. Der Inhalt bietet mir viele neue Anregungen für meinen Berufsalltag!
Freundliche Grüße
N. N.

 

 

Januar 2019

…Weiterhin dachte ich heute erneut an unser Gespräch zurück, wie wichtig die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Studenten und Dozenten sind und wie darauf in meiner bisherigen Studienlaufbahn eingegangen wurde. Daher für Sie als Feedback: Ich empfinde Ihr Verhalten mir gegenüber als sehr wertschätzend und vertrauensschenkend und das motiviert mich ungemein und gibt mir Mut an mich selbst zu glauben! Liebe Grüße J.

 

 

Januar 2019

Hallo Herr Kluge,
Danke für die schnelle Rückmeldung. Wie ich eben erfuhr, gab es da wohl einen Irrtum und die Note steht fest. Ich bin sehr erleichtert! An dieser Stelle möchte ich Ihnen auch meinen tief empfundenen Dank aussprechen für Ihre tatkräftige und professionelle Unterstützung und Begleitung in dieser wichtigen Phase meines Studiums! Also vielen, vielen Dank Herzlichst N.N.