Dezember 2020

 

Guten Morgen lieber Herr Kluge.

 

Ich muss Sie an meiner Freude teilhaben lassen. Ich habe gerade mit einer Erzieherin telefoniert. Eines von vielen Gesprächen und Begegnungen, wo ich immer wieder so dankbar bin, zutiefst dankbar bin für alles, was ich bei Ihnen und Ihrer Frau lernte und zum Nutzen einbringe.

 

Z.B. Rückmeldung geben in der Form, dass es nicht ein simples Lob ist, sondern tief authentisch mit erlebten Gefühlen ist. Das fällt mir leicht, da fallen mir immer wieder gute Formulierungen ein. Die Menschen springen immer sofort darauf an, bedanken sich und sagen, ja das ist eine gute Idee. Man kann dann sehen und spüren, wie um einen herum die Welt ein klein bisschen heller wird.

 

Das wollte ich Ihnen zurückmelden. Das haben Sie in vielen Menschen entzündet. Dieses innere Feuer. Das dann auch weitergegeben werden kann. Verbunden mit einer ganz tiefen Dankbarkeit, dass einen zum eigenen Kern führt. Den haben ja alle Menschen in sich. Bei manchen dauert es etwas halt länger, bis er freigeschaufelt ist. Die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall immer.

 

Da es bei mir auch um ganz junge Kinder geht, z.B. mutistische Kinder, die schweigen, die auch immer mit ihrer eigenen Blockade, auch psychischer Art, zu tun haben, die Macht ausüben anstatt mit anderen zu kooperieren. Wenn wir das frühzeitig angehen und andere Möglichkeiten aufzeigen, vorleben, das Kind dabei unterstützen und - was fast noch wichtiger - konstruktiv zusammenarbeiten mit allen, im Sinne von Schulterschluss:

 

Wir arbeiten zusammen, jeder ist wichtig im System, wir müssen die Fahne hochhalten, wir dürfen den Glauben nicht verlieren, an uns und an das Kind.

 

Dann kann man auch richtig viel schaffen.

 

Ich bekomme Rückmeldungen von Eltern, die gar nicht mehr in Therapie sind, die aber die Einschulung eine Zeitlang abwarten und sehen, wie sich das Kind gibt in der Schule, und mir dann ganz freudig Rückmeldung geben.

 

Ich bitte auch darum, weil ich da ganz viel draus lernen kann und andere Eltern ermutigen kann. Da ist so bereichernd

 

Der Ausgangspunkt war, dass ich dieses Studium bei Ihnen gewählt habe und von Anfang an alle Normen in Frage gestellt wurden und man „ans Eingemachte“ ging. Das waren nun mal Sie als Vertreter des Lehrstuhls und in erster Linie als Mensch. Ich muss Ihnen einfach immer wieder danken. Ich kann nicht anders. Das ist mit wirklich ein Anliegen

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, hoffe, dass ich Ihren Tag mit dieser langen Aussage aufgehellt habe.

 

Herzlichste Grüße

 

Dr. N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

 

Dezember 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

 

ich schätze es sehr und freue mich, dass Sie sich nach meinem Befinden nach dem gestrigen Gespräch erkundigen.

 

Nach meiner Reflexion über das Gespräch stellte ich fest, wie betroffen und traurig ich am Anfang des Gesprächs war, da alle Emotionen der vergangenen Tage noch mal in mir aufgekommen sind, durch die Erinnerungen, die ich mit meiner Freundin verbinde. Nach dem Gespräch, stellte ich jedoch fest, dass ich ruhiger wurde. Zugleich bemerkte ich, wie mich das Gespräch auf der anderen Seite auch emotional mitgenommen hat: ich fühlte mich sehr müde und irgendwie geschafft… aber trotzdem auch zufrieden, diese Herausforderung, mit einer weiteren Person darüber zu sprechen, auf mich genommen zu haben.

 

Ich merke, wie gut mir diese Aussprachen mit anderen Personen tun. Auch die Weiterführung meines Trainingszielkalenders hilft mir, einen Überblick darüber zu haben, wie ich die Trauer weiter verarbeiten kann und mich in meinen Zielen üben kann. des Weiteren lenken mich kreative Arbeiten für das „Wichteln“, von dem ich Ihnen gestern berichtet hatte, gut ab, um auf andere Gedanken zu kommen. Eine weitere Aktivität, die mir wieder einen „klaren Kopf“ schafft, ist das Joggen. Ich bin leidenschaftliche Joggerin und komme dadurch wieder allmählich zur Ruhe. Trotzdem merke ich noch, dass meine Gefühle immer wieder zwischen Beruhigung und Irritation (darüber was passiert ist und ich erst noch realisieren und verarbeiten muss) schwanken…ich denke, dass das Üben meiner Ziele mir weiterhin dabei helfen wird.

 

Diese Darstellung meiner Gedanken, bietet Ihnen einen kleinen Überblick über mein derzeitiges Befinden. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche und übe mich weiterhin in meinen Zielen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

 

 

September 2020

 

 

Guten Morgen Herr Kluge,

 

… Mir imponierte dabei Ihre Gelassenheit bei der wiederholten Aufforderung aufzuschreiben und dem Respekt, den Sie ihm in jeder Situation entgegenbrachten. Herr N. schien im Laufe des Gesprächs schon zu wachsen, wirkte aber auch zum Ende hin erschöpft. So stellte ich mir die Frage, ob für ihn eine Stunde Gespräch um 8.00 Uhr morgens zuviel sei. Da er selbst jedoch als Folgetermin wieder 8.00 Uhr vorschlug, gehe ich davon aus, dass es nicht so ist.

 

Ich grüße Sie herzlich

 

I. B.

 

 

 

 

April 2020

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,


danke für das schnelle Feedback. Gerne schicke ich Ihnen das Dokument als PDF zu, um mögliche Verzerrungen durch Word zu umgehen. Ich freue mich auf die nächste Aufgabe. Erstere hat bereits Denkprozesse angestoßen.

Mit bestem Gruß
N.N.

 

 

 

März 2020

 

 

Auch wenn sich mein Lernprozess bevorzugt in meinem Inneren als in meinem Mitwirken in der Gruppe abspielte, bin ich über alle Eindrücke und gewonnenen Erfahrungen im Laufe des gesamten Workshops dankbar. Ich lernte viel, besonders über mich selbst und über gelingenden kommunikativen Austausch mit anderen. Ich werde weiterhin an mir arbeiten und weiter lernen. Denn lernen ist eben wie Radfahren lernen, oder auch wie rudern lernen

 

NN…(Name aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

März 2020

 

„Ich reflektierte vor ein paar Tagen unseren Ausbildungs-Kontakt im Laufe der letzten 16 Monate in der Universität. Im Nachhinein betrachtet, habe ich innerhalb weniger Monate Vertrauen, Respekt, Wertschätzung und  Bewunderung Ihnen gegenüber entwickelt. Während der Bachelor-Arbeits-Phase hatten wir regelmäßig, täglich, manchmal sogar mehrmals täglich Kontakt. Für mich entwickelten sich daraus eine vertraute und freundschaftliche Beziehung. Im letzten Semester, als der Kontakt weniger wurde, dachte ich dennoch fast täglich an Sie und das löste in mir verschiedene Gefühle aus. Einerseits fühlte ich mich manchmal verunsichert, denn ich fragte mich, wie ich mich Ihnen in einer so kurzen Zeit anvertrauen konnte bzw. ob ich Ihnen vertrauen konnte.  Zur Erklärung: Anderen Menschen zu vertrauen und Positives zu unterstellen, fiel mir lange Zeit schwer - und manchmal fällt es mir noch schwer. Andererseits war/ bin ich sehr dankbar für unsere Begegnungen und unseren wissenschaftlichen Austausch und auf Grund des Eindrucks, welchen Sie in mir hinterlassen, wenn wir uns sehen und/oder sprechen, bewundere und vertraue ich Ihnen. Mir fällt es schwer, unsere Beziehung einzuordnen, da ich fast täglich an Sie denke und Sie mich nachhaltig beeinflusst haben und das nicht der Beziehung, Gedanken und Gefühlen entspricht, welche ich für gewöhnlich für Personen aus dem universitären Kontext hege. Somit fühle ich mich Ihnen einerseits "sehr nah" und hinterfrage gleichzeitig diese Gefühle. 

 

Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen.

Liebe Grüße

 

N.N. (Name aus Datenschutzgründen verändert)

 

 

 

Februar 2020

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

 

ich berichte heute nur kurz, wie mit Ihnen abgesprochen, von meinem heutigen Gespräch in der Schule meines Sohnes. Nachdem ich Sie um Ihre Unterstützung hinsichtlich der Gesprächsführung gebeten habe, zerbrach ich mir einige Tage den Kopf und achte mir Gedanken. Hauptsächlich machte ich mir Sorgen, das „Unerwartete managen zu müssen“ und meine Tonlage sowie ein fehlendes Sachohr an mir. Sie gaben mir Fragen an die Hand, welche ich souverän in eine Gespräch einbringen konnte, ohne meine Emotionen überhand nehmen zu lassen. Dies wog mich in Zufriedenheit und Sicherheit...bis der Tag anstand! Heute morgen - und ehrlich gesagt bereits heute Nacht - gingen mir zahlreiche Gedanken durch den Kopf, welche sich mit unterschiedlichen Entwicklungen des Gespräches beschäftigten: „Aber was ist wenn die Lehrer sagen, dass...? Und wie soll ich reagieren, wenn...? Wie verhalte ich mich, falls...?Schaffe ich es, das Gespräch mit einer gewissen Distanz zu führen?“ All diese Fragen ließen mir unbewusst oder auch bewusst keine Ruhe für meinen dringlich erforderlichen Schlaf. Am Morgen lenkte ich mich durch Arbeit und Aktivitäten ab, wobei ich mich ständig dabei ertappte, meine "Rede" zu üben:). Erst kurz vor dem Gespräch habe ich diese Gedanken loslassen können, die Kontrolle beherrschen zu wollen und mich einfach dem Gespräch und der Entwicklung zu stellen... „Das Unerwartete zu managen“. Das war die beste Entscheidung, die ich - rückblickend auf den Verlauf des Gespräches – hatte treffen können. Das Gespräch nahm seinen Lauf. Ich spürte die Zugewandtheit der Lehrkräfte zu uns als Eltern sowie zu meinem Sohn. Die Art und Weise, wie diese Lehrpersonen über „Betriebs“-Schwierigkeiten redeten, ohne die Stärken meines Sohnes zu vergessen, wogen mich in Zuversicht und beruhigten mich sehr. Ich fühlte mich verstanden und angenommen und bin für die Entwicklung des Gespräches sehr dankbar. Diese Dankbarkeit richte ich an Sie, der mich im Vorfeld auf einige Aspekte hinwies und beraten hat, aber auch in einer Email an die Lehrkräfte, welche an dem heutigen Gespräch beteiligt waren. Sie alle haben es möglich gemacht, dass wir miteinander auf einer wohlwollenden Ebene kommunizierten. Obwohl mein Redeanteil nicht einmal die Hälfte dessen umfasste, wie ich es in meiner "Vorbereitung" erwartet habe, war ich mit den Resultaten und Absprachen sehr zufrieden. Ich vermute, dass das gemeinsame Interesse hierfür für alle zuständig ist. Die Motivation, uns gemeinsam an einen Tisch zu setzen und die Absichten dahinter, waren dieselben. Diese Tatsache und das Verständnis für einander brachte Ergebnisse, welche alle Parteien zufrieden stellte und unserem Sohn zugutekommen wird.

 

Ich hoffe, Sie können meiner Darstellung folgen und danke Ihnen nochmals für Ihre Bereitschaft und Mühe, mich zu unterstützen und zu begleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 N.N.

 

(Der Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Februar 2020

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

anbei die sechs bebilderten Nudges. Ich hoffe nun allen Ihren Forderungen nachgekommen zu sein. 

Zu Ihrer Frage: Meine Sprechphobie macht mir tatsächlich die Einsamkeitskälte nicht gerade einfacher. Trotzdem: Gegen die Einsamkeitskälte schütze ich mich nicht, zumindest nicht so wie es gemeinhin getan wird. Ich halte die "Einsamkeitskälte" für unabwendbar, denn der Weg der Wahrheit ist süß und bitter zugleich. Jemand der dem Guten, statt dem Angenehmen den Vorzug gibt, wird selten Freunde/ Gleichgesinnte finden, die bereit sind mit ihm diesen Weg zu gehen. Natürlich komme ich ebenso wenig ohne Freude und Liebe aus, allein mein Weg zur Generierung dieser (re-)vitalisierenden Bewusstseinszustände, führe ich nicht durch die scheinbar probaten Mittel herbei (Freunde permanent treffen, seine Sorgen im Suff alleine oder mit anderen ertränken, Ablenken durch Fernsehen oder mentalem Beschäftigtsein, sinnliche Genüsse im Übermaß oder Zerdenken von Unwesentlichem), sondern indem ich mich täglich mindestens 90 Minuten meditiere (konkret: einfaches, nicht-bewertendes, non-reaktives, absolut tiefenentspanntes und zugleich absolut achtsames, allem in sich Raum gebendes und sich dennoch mit keiner Emotion und keinem Gedanken identifizierendes In-Sich-Ruhen ) und mich so meinem nach Liebe und Frieden dürstenden Geist zuwende. Unabgelenkt erfahre ich dort, bzw. in mir mich nährende und am Leben haltende Stille und Liebe, die ich in der Welt weder im platonischen noch physischen Sinne zu finden fähig war. 

 

Ein Platz in meinem Herzen ist Ihnen bis an mein Lebensende sicher, denn vergessen kann ich nicht ein derart hingebungsvolles Engagement für das Gute. In diesem Sinne: 

 

 

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Februar 2020

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kluge,

 

ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre lobenden Worte bedanken!

Jedoch gebührt das Lob nicht nur mir.

Bedenken Sie, bei der Infografik handelt es sich um eine Zusammenfassung der

Inhalte des "Münchner Lehrertrainings" in der Universität zu Köln.

Sehr gerne dürfen Sie meine Info-Grafik weitergeben!

Ich erinnere mich ebenfalls gerne an Sie und halte die Erfahrungen, die ich in Ihrem Workshop machte, in Ehren!

 

Mit freundlichen Grüßen.

Ihre  N.N.

(Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

Lieber Kollege Kluge,

herzlichen Dank für die Übersendung der Rezension zu: Maria Stiels "Lehrerglück beginnt im

(E-)Studium", die ich gerne in meinen Seminaren bekannt mache und aushänge.

 

Herzliche Grüße

N.N. (Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

Liebe Trainer,

Ich stehe leider in einer Vollsperrung auf der Autobahn und kann daher nicht absehen wann/ ob ich zum IW erscheinen kann.

Mein "Miracle Morning" bestehend aus Besuch bei der Familie in der Heimat wandelt sich grad in eine Prüfung, das "Ungeahnte zu managen"

... ich wünsche schon mal einen wundervollen Workshop!

 

Herzlichste Grüße

N.N. (Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge, 

 

Herzlichen Dank für den sehr anregenden Text! Ich freue mich sehr darüber behaupten zu können, durchaus glücklich-glücklich

zu sein und durch diesen Text verdeutlicht bekommen zu haben, worauf ich achten kann, um mir dieses glückliche Lebensgefühl

auch in der Zukunft zu bewahren. 

 

Herzliche Grüße und einen glücklichen Tag für Sie

 N.N. (Verfasser ist der Redaktion bekannt

 

 

 

Januar 2020

 

Sehr geehrter Herr Kluge, 

 

wir hatten vor Silvester miteinander telefoniert und darüber gesprochen, wie ich den Stress im Studium positiv abfangen kann. Ich dachte vergangene Woche öfters daran und machte mir beim Abarbeiten von Aufgaben immer wieder bewusst, was ich schon alles schaffte; anstatt wie sonst, mich darüber zu ärgern, wie viel noch aussteht. In Bezug auf mein Studium hilft mir das Bild eines Weges weiter, den ich schon zu 4/5 gegangen bin. 

 

Herzliche Grüße

 

N.N. (Verfasser ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Januar 2020

 

...🍀🤝🌞...wünscht Ihnen, Ihrer Frau und Familie Kluge...die Familie N.N., die 2020 ins allseits bedürfniserfüllende Handeln kommt...Danke für das Dokument "Gewinnen statt siegen", was wir heute und morgen für eine kooperative Lösungsfindung  mit Erprobungszeit uns erarbeiten.